BREMEN (IV), Weitere Aufbauten Sonnendeck, Lüfterschächte

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Am Modell sind drei kleine Aufbauten hinzu gekommen (Teile 123, Anbau und 124, Aufzüge) und die Oberlichter der Baugruppen 125, 126. Die Oberlichter verschwinden als nächstes wieder hinter hohen Wänden, daher zwischendurch noch ein Foto.

Die Wände als Umrandung um die Oberlichter waren zusammengesetzt und mit innen liegenden Teilen d, e und f ergänzt. Diese sind an der Oberkante der Markierung an den Innenwänden ausgerichtet, sie haben dadurch etwas Luft an der Unterseite. Die beiden Aufsätze Teile g habe ich entsprechend dem Aufdruck an den Seitenflächen angeklebt, dadurch passen jedoch die Markierungen auf dem Dach der Teile e nicht.

Als nächstes waren an den Außenwänden die Teile c1, h – l angebracht, nur die Stützen k fehlen noch. Die wurden erst nach dem Aufsetzen der Baugruppe auf das Deck nachgesetzt. An den Teilen c1 hätte der kleinere Schenkel (an der Schmalseite der Umrandung) etwas länger sein dürfen, hinter dem zweiten Lüftungsgitter (Teil l) hatte ich einen kleiner Versatz.

Nun sollten noch diverse Lüfter und Motoren folgen.

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BREMEN (IV), Ausrüstung Lüfterschächte

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Die Baugruppe um die Lüfterschächte für den Turbinenraum war nun weiter gebaut worden. Beide Teile waren mit Lüftern und Motoren ausgestattet worden. Eine kleine Anmerkung nur zum Motor auf der hinteren Plattform (an Teil 125/126 p, q): Nach Anleitung soll hier Motor z5-z6 angebaut werden. Hiervon sind im Bogen nur die vier Stück für die Lüfter mit den senkrechten Auslässen (v-x, y-z1), diese Teile sind auch zu klein. Jedoch ist ein zu großer Motor z2, z4 übrig. Diese Teile habe ich nach den Maßen von Teil 135e, f (auf dem gleichen Bogen) angepasst.

Die Plattformen erhielten noch eine Reling aus dem Ätzsatz und waren damit fertig zum Aufsetzen.

Nachdem die Schächte auf dem Deck angebracht waren, konnten die Stützen unter den Plattformen nachgesetzt und die Plattformen mit Leitern versehen werden. Zur Anbringung fand ich keine genauen Hinweise, so wie im Bild sollte es wohl passen.


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BREMEN (IV), Hundehütten, Knicklinien abschaben

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Wieder ein paar kleine Ergänzungen auf dem Sonnendeck, zwei Hundeställe (127, 128), ein Häuschen (129) sowie Lüfter und Motoren am schon vorhandenen Aufzughaus 130.

Zwischenzeitlich hatte ich angefangen, die unschönen Knicklinien an den weißen Bauteilen mit der Klinge abzugeschaben, macht nach meiner Meinung nach einen besseren Eindruck. Nach dem Ausschneiden und Knicken ließen sich die schwarzen Ränder relativ gut entfernen. Anschließend wurde die Kante mit dem Fingernagel wieder etwas geglättet. Auf dem Foto eines späteren Bauteiles ist zu sehen, dass die Kante noch etwas rauh aussieht, aber aus etwas Entfernung sieht es so erheblich besser aus als mit den Linienresten. Bei den Tallinien (von der Rückseite zu rillen) ist das Abkratzen mit der Skalpellspitze allerdings sehr viel kritischer, dass der Karton beim Knicken nicht abbricht.

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BREMEN (IV), Landewinden hinten

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Als nächstes wären die Lüfterschächte 131/132 zu bauen, aber vorher wollte ich mir die beiden Ladewinden 159/160 vornehmen, hier waren auch kleine Korrekturen erkennbar, die nun besser durchzuführen waren.

Die Winden hatte ich erst einmal zur Probe gebaut. Auf den Fotos von Teil 159 ist zu erkennen, dass in dieser Form keine vernünftige Führung der Seile von der Trommel zum Fußpunkt des Mastes möglich ist. Auch auf den großen 1:100 Modellen der Bremen in Bremerhaven und Bremen sind die Winden um 90° gedreht dargestellt.

Also wurde das Teil 160 anders gebaut. Die Achse der Trommeln lag nun auf dem kurzen Schenkel der Grundplatte, der Getriebekasten wurde halbiert und die drei Trommeln minimal schmaler geschnitten. Zusätzlich wurde dieser Teil durch eine doppelte Lage Karton höher gelegt. Der Motor wurde auf den längeren Schenkel gesetzt und durch eine kurze Welle mit dem Getriebekasten verbunden. Und so sah die Winde nach der Korrektur aus. Wenige Teile waren neu gezeichnet und dann zusammengesetzt worden.

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BREMEN (IV), Pumpenhäuser

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Bei der Baugruppe 131/132 Pumpenhäuser Stb/Bb waren in meiner zweiten Auflage des Baubogens ein paar Fehler enthalten. In der Außenwand 131 waren an der Vorderseite zwei Türen, in der Anleitung waren diese wahrscheinlich richtigerweise an der Hinterseite wie auch bei dem Teil 132. Störend daran war, dass der Lüfter 131g-h nun direkt vor der Tür stehen müsste. Hätte ich dies eher realisiert, wären die zu doppelnden Türen der Vorderseite auf die Hinterseite geklebt und die Vorderseite mit Restkarton überklebt worden. So habe ich den Lüfter 131g gedreht, die offene Seite des schrägen Luftkanals mit Restkarton geschlossen und alles mit etwas größerem Abstand zur Wand aufgeklebt.

Der hohe Abuftschacht 131b-c hatte sehr viel Spiel in der Aussparung zwischen Außen- und Innenwand. Dieser wurde mit ½ mm Zuschlag in beiden Richtungen neu gezeichnet und eingebaut (Teil 132b-c wurden auch entsprechend angepasst). Bei den Lüftern 131d und i waren die Markierungen für Motor und Luftschacht vertauscht. Da ich Lüfter 131d aber gedreht aufgesetzt hatte, stimmten hier die Markierungen für mich wieder.

Bei Teil 132 (Aussenwand Pumpenhaus Bb) war bei mir das anhängende Dach des kleinen Eckhauses zu groß. Das führte zu Irritationen beim Zusammenkleben mit der Innenwand 132a. Wegen des schmalen weißen Randes war das Dach nicht gekürzt worden, es ragte nun in Richtung zur Schiffsmitte etwas ½ mm über die Innenwand. Die Markierungen an den Lüftern 132d waren richtig, bei Teil 132g waren wieder Motor- und Schachtseite vertauscht, ich hatte den Lüfter wieder gedreht aufgesetzt.

Die kleinen Kinken waren alle nicht weltbewegend, doch hoffe ich, mit dieser ausführlichen Beschreibung einigen Nachbauern noch helfen zu können. Insgesamt war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Mit den Topflüftern 133-b und den Oberlichtern 133c war dann dieser Bereich vom Sonnendeck vollständig bestückt.

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BREMEN (IV), Reling, Lüfter, Kräne auf A-Deck hinten

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Als nächstes wurde das nächste Deck fertig bestückt, das Deck 80 über der Halle der 2. Klasse. Zunächst wurde die Reling von diesem Deck nachgesetzt. Bevor jedoch die letzten Relingsteile 80d und j angebracht wurden, hatte ich die Reling Teil 168 zwischen Fahrstuhlschacht und Hundeställen gesetzt. Am unteren Rand von den Relingsstücken war noch ein Kartonstreifen aus dem Bogen angeklebt worden. Bei der Reling 168 deckte dieser zusätzlich auch noch den unteren Spalt zum Deck 80 ab. Kleine Niedergänge vervollständigten diesen Deckbereich. Zum Schluss wurden die großen Luftschächte und ein paar kleinere Lüfter aufgesetzt.

Die gerundeten Relingsabschnitte neben den großen Luftschächten war zu lang, wurde an den Enden um je ca. 1mm gekürzt.

Am Heck der Bremen war dann wieder ein Bereich fertig geworden. Auf dem Anbau zur Halle sind die Lüfter aufgesetzt, die beiden hinteren Maschinentelegraphen montiert, zwei Kräne und die große Winde kamen an Bord. Die Winde hatte ich wie die Seiltrommeln auf dem hinteren B-Deck gebaut. Nur die Rückseite des gerollten Kartonstreifens hätte ich wieder dunkler anpönen sollen. Zum Schluss wurde nach über 11 Monaten das übrig gebliebene Teil 53d als Verlängerung des Lüfters unter diesem Deck aufgesetzt. Eine Markierung auf dem Deck war nicht vorhanden, konnte aber leicht eingepeilt werden.

Eine Kleinigkeit fiel mir noch auf den Bildern auf, die Handläufe der hinteren Niedergänge muss noch braun gepönt werden.

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BREMEN (IV), Zubehör A-Deck vorne, Backdeck

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Nun war das Vorschiff mit dem vorderen A-Deck und dem Backdeck an der Reihe. Zuerst wurden die letzten großen weißen Flecken besetzt, die Luken 138, 139 und das Oberlicht 140. Bei dem Oberlicht hatte ich etwas geschummelt und das Teil ohne Knicklinien und mit etwas verbreiterten Stegen neu ausgedruckt, so musste ich keine Knicklinien abschaben und war etwas einfacher auszuschneiden.

Zusätzlich waren die Ankerwinden mit Ketten und Kettenstopper sowie weitere Winschen an Bord gekommen.

Dann wurde das Backdeck vervollständigt. Der Reserveanker wurde mit zusätzlichen Laschen befestigt und die Wellenbrecher einschließlich dem mittigen Niedergang wurde aufgesetzt. Vom Gehäuse des Niedergangs war seltsamerweise die vordere Seite nicht rechtwinklig, daher wurde oben ein kleines Stück abgeschnitten und unten wieder angesetzt. Hier fehlten jetzt nur noch die seitlichen Stützen für die Ladebäume.

Die Poller und Umlenkrollen waren noch aufzusetzen. Bei den Umlenkern hatte ich die Rollenhöhe (Teil 144f) von 1,6 auf 1,0 mm verringert. Sieht so realistischer aus. Bei den vorderen Umlenkern hinter der Schanz waren zusätzlich zwei Lagen Karton unterklebt worden, damit wie beim Vorbild die Ausschnittshöhe im Schanzkleid erreicht wurde.

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BREMEN (IV), Ladewinden, Lüfter A-Deck vorne

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Als erstes waren die Ladewinden auf dem vorderen A-Deck nun zu bauen. Die Winden am hinteren Mast hatte ich ja schon geändert, ebenso waren diese Änderungen der Winden auch auf dem Vorschiff erforderlich. Ein Foto in einem Buch zum Schnelldampfer BREMEN bestätigte die geänderte Anordnung.

Auf der unteren Hälfte des ersten Bildes sind die neuen Teile zu sehen. Ein Teil der Grundfläche ist um 2 Lagen Karton erhöht worden. Die Teile 159 a, c und g sind schmaler geworden, Teil o ebenfalls schmaler, damit der Motor so tief wie möglich steht (entsprechend einem mir vorliegendem Bild). Das neue Teil p ist die Verbindung vom Motor zum Getriebekasten.

Bevor die letzten Lüfter an Bord kamen, hatte ich um das vordere A-Deck noch Reling nachgebaut. Die Teile 60x und 61y (über der Bordwand) passten genau. Die anschließenden gebogenen Teile (62) waren etwas zu lang und wurden an der Ansatzstelle gekürzt und angepasst. Niedergänge und die Handläufe am Vorbau der vorderen Aufbauwand komplettierten die Relingsarbeiten.

Dann folgten die letzten Lüfter. An zwei Stellen änderte ich die Teile. Ganz vorne vor dem Topflüfter 154 sitzt nicht 158f, sondern 158b. Anstelle von dem Lüfter 157a (Stb vor der Aufbauwand) hatte ich eine gespiegelte Kopie von Lüfter 157 eingebaut. Diesen Hinweis fand ich vorher schon in einem Baubericht an anderer Stelle.

Nach Anleitung wären jetzt noch die Ladebaustützen (Teile 150) zu bauen, das sparte ich mir bis zum Bau des Mastes auf.

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BREMEN (IV), Kleine Davits, Bootswinden

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Die ersten Davits (für die kleinen Beiboote) waren fertig geworden und an Deck gebracht. Wie in der Anleitung beschrieben, hatte ich die beiden Ständerteile 170 rückwärtig zusammengeklebt. In der Nachbetrachtung würde ich die Teile jedoch vorher noch verdoppeln, damit sie mehr Volumen erhalten.

Dann wollte ich mich noch etwas vor den vielen weiteren Davits drücken und baute erst einmal die vier kleinen Bootswinden. Die beiden Winden auf dem Brückendeck setzte ich ebenso wie die hinteren Winden zwischen den neuen Davits mit den runden Teilen h-i nach vorne auf das Deck, so wie es auch in der Anleitung dargestellt war. Ebenfalls mussten auf den vorderen Winden die runden quer liegenden Teile etwas umgebogen werden, damit sie in den schmalen Zwischenraum zur rückseitigen Reling passten.

Die großen Bootswinden waren problemlos zu bauen, nur hatte ich die Seitenteile 171 und 171a vor dem Verdoppeln einzeln ausgeschnitten und erst dann rückseitig zusammengeklebt. Ich fand, so ließen sich die Hälften besser ausrichten.

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BREMEN (IV), Reling Sonnendeck

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Auf der BREMEN waren nun 180 cm Reling zu verbauen. Auf ganzer Länge wurde das Sonnendeck mit den vielen schmalen Stegen zwischen den Rettungsbooten ausgerüstet.

Das erste Bild zeigt eine Ansatzstellen der durchlaufenden Reling, das nächste eine neue Reling und zwei kleine Niedergänge am vorderen etwas höher liegendem Teil des Decks.

Dann waren die vielen Plattformen für die Bootswinden mit Reling auszurüsten. Die Reling um die schmalen Stege war etwas zu lang, stand nach Außen etwas über, sodass am Ende des Steges ein kleiner Spalt blieb, der aber nicht auffällt. Der untere Randstreifen der Reling ist auf einer Seite etwas zu lang, habe ihn bei den meisten gekürzt, dann passten sie besser. Zur Schiffsmitte hin hätte ich die Reling auch etwas kürzen können, hätte sicher noch besser ausgesehen. Aber das Ankleben von gekürzten Relings (ohne Endstütze) war mir bei den zehn Plattformen zu aufwändig. So überlappen sich nun die Relingsteile an den Enden.

Die Reling für die vordersten Plattformen 168/169z waren im Ätzsatz für beide Seiten gleich bezeichnet, beim Einbau sollte man darauf achten, dass die Öffnung für die Davits in Richtung Bug dichter am Steg liegt als in Richtung zum Heck.

Zum Schluss sind die schmalen Kartonstreifen 168/169z1-z3 um die kleinen Plattformen gelegt worden und die Stützen z4 und z5 angebracht worden. Die Stützen z5 hatte ich ½ mm länger geschnitten, bei den Stützen z4 hatte ich den Querriegel unter dem schmalen Steg ½ mm nach unten versetzt ausgeschnitten.

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