31. Kartonmodellbau-Treffen in Mannheim 2019, 3. Teil

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Zum Schluss noch Bilder von der Ausstellungsfläche vor dem Vortragssaal. Hier waren vorwiegend die Verlage vertreten.

Passat-Verlag, Hennings Modelle:

Das neue Jahresmodell vom Passat-Verlag, die NORDERGRÜNDE, gebaut von Helmut:

Die wunderschöne CAP SAN DIEGO von Helmut:

Modelle von Jabietz:

Zwei von den wunderschönen Modellen von Michael Bauer (MB-Verlag):

Die eindrucksvollen Gebirgsmodelle von Papercraft Moutains (das Matterhorn werde ich auch noch bauen):

ZUm Schluss noch kleine Hafenanlagen von Dirk:

Es waren noch sehr viel mehr schöne Modelle ausgestellt, das Forum kartonbau.de bietet ab Beitrag 11 auch einen vollständigen Überblick über das Treffen.

31. Kartonmodellbau-Treffen in Mannheim 2019, 2. Teil

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Weitere Modelle im Seminarraum.

Viele schöne Schiffe, Häuserzeile und Leuchtturm Roter Sand von Eberhard.

Von Robi hab ich nur seine winzigen Straßenfahrzeuge im Maßstab 1:250 festgehalten.

Es gab im Seminarraum noch so viele andere Modelle, leider nicht im Bild festgehalten.
Vor dem Raum hatte Harald sein wunderschönes Flughafendiorama ausgestellt.

Auch wieder dabei der Mercedes Benz 500K Cabriolet.

Der Modellbau-Nachwuchs zeigte auch seine Modelle und baute auch während der Ausstellung.

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31. Kartonmodellbau-Treffen in Mannheim 2019

Vom 3.5. bis 5.5.2019 war ich wieder auf dem internationalen Kartonmodellbautreffen in Mannheim. Es waren schöne Tage gemeinsam mit vielen lieben Modellbaukollegen und -Kolleginnen. Es gab wieder viel zu bestaunen und zum fachsimpeln.

Ich möchte hier einen kleinen Überblick über die gezeigten Modelle geben, bei weitem nicht vollständig.

Mit zwei weiteren Kollegen von unserer IG Kartonmodellbau aus Bremen zeigten wir im Technoseum im Seminarraum unsere Modelle. Von Stephan seine vielen Fahrzeuge und kleinen Häuser, von Rainer die fahrbare Würstchenbude und seine wunderschöne „Elphi“ (mit Musik). Von mir gab es die Cäcilienbrücke, Schlepper und die Nord-Ostsee-Kanalfähre zu sehen.


Von Werner ein schönes Diorama mit dem kleinen Kreuzer S.M.S. Wiesbaden im Schwimmdock, Andis und Nicks tolle Modelle, wobei mich Nicks Mellum besonders stark interessierte.

Nils zeigte seine Einfahrt zur Kaiserschleuse mit dem Seebäderschiff, Schleppern und Leuchttürmen.

Philipp hatte auch viele Modelle gezeigt, unter anderen seinen Schubverband mit der Thyssen II, viele kleine Flugzeuge und Fahrzeuge, sein Feuerschiff Amrumbank, den Schlepper Bremerhaven und das tolle Diorama mit dem Raupenkran auf dem Ponton.

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BREMEN FIGHTER, Ergänzungen

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Beim Besuch des Schleppers in Eemshaven fiel auf, dass noch einige Kleinigkeiten am Modell noch fehlten.

Als erstes fehlten die beiden Yokohama-Fender, die hinter dem Schleppbock zum Gestell der Reservetrommel liegen. Der Grundkörper der Fender, der etwa 2 m lang und 1,2 m Durchmesser hat, ist aus einem rundem Kartonteil mit 5 spitz zulaufenden Enden an beiden Seiten, zusammengeklebt etwa 8 mm lang. Um den Körper liegt ein Netz mit 15 Reifen aus gedoppeltem Karton.

Dann konnten die Teile hinter den Schleppbock geklebt werden.

Zusätzlich fehlte neben dem Schleppbock noch ein etwa 2,50 m hoher Haken, mit dem Ankerketten oder Anker am Meeresgrund gesucht und geborgen werden können. Für diese Aufgaben ist auch der 4-armige Schleppanker neben dem Bordkran vorgesehen.

Cäcilienbrücke Oldenburg, Eigenbau, 1:250

Die denkmalgeschützte Cäcilienbrücke über die Hunte bzw. Küstenkanal in Oldenburg ist 1926 gebaut worden. Im 2. Weltkrieg ist sie teilweise zerstört worden, wurde aber kaum verändert wieder aufgebaut und 1948 wieder eröffnet. Die Bausubstanz ist inzwischen in einem sehr schlechtem Zustand, nach einem Gutachten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Bremen ist eine Sanierung nicht mehr sinnvoll. Es ist daher der Abriss ca. in Jahr 2020 und Neubau in ähnlicher Bauweise vorgesehen.

Auf der Fahrt zu meiner Arbeitsstelle in Oldenburg bin ich viele Jahre täglich über diese Brücke gefahren, daher war es mir wichtig, den augenblicklichen Zustand der Brücke als Modell festzuhalten.

Im Januar 2015 begann ich mit dem Bau, nach über 4 Jahren mit vielen großen Unterbrechungen ist nun das Modell nun fertig geworden. Die Netto Konstruktions- und Bauzeit betrug etwa 7 Monate.

Hier nun die Bilder vom fertigen Modell.

Ein paar Detailbilder.

Cäcilienbrücke, Bäume und fertig

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Als Letztes beim Bau des Dioramas mussten noch etliche Bäume gesetzt werden, Oldenburg ist eine Stadt im Grünen.

Die Bäume konnte ich natürlich nicht aus Karton bauen, hierfür habe ich Bäume der Firma Faller verwendet, sie werden als 4-er Pack mit 6 cm Größe angeboten, und passen daher gut zur Höhe der Türme.

Die große Platte am Fuß der Bäume wurde als erstes abgeschnitten und in den Stamm hab ich von unten ein 0,8 mm Loch gebohrt. Als Verlängerung vom Stamm nahm ich dann ein kurzes Stück Schaschlikspieß mit 3mm Durchmesser. In ein Ende kam ebenfalls ein 0,8 mm Loch. Dort wurde ein Stück Blumendraht zum Verbinden eingesetzt.

Das obere Ende vom Holzstab sitzt knapp unter der Karton-Oberfläche, unten wurde der Stab auf dem Boden der Grundplatte festgeklebt.

So vorbereitet konnte nun der Baum auf das Drahtende aufgesetzt werden. Da der Draht relativ weich ist, konnte der Baum zum Schluss noch gut ausgerichtet werden.

Nachdem die letzten noch losen Grünflächen dann auch festgeklebt waren, konnten nun die 8 weitere Bäume gesetzt werden.

Damit ist das Diorama fertig.

Ein paar Einzelteile habe ich bewusst weggelassen, die vielen Straßenverkehrsschilder und Ampeln an den Türmen und die Ampelmasten vor den Türmen. Ich finde, die Teile lenken zu sehr von der Architektur der Brücke ab.

Und nun Bilder der fertigen Anlage mit dem Binnenschiff.

Cäcilienbrücke, Kabelanbindungen

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An beiden Enden der Brücke sind etliche Kabelverbindungen nachzubilden. Das Steuerhaus steht ja auf der Brücke, der Antriebsmotor für den Brückenhub ist auch in der Brücke, daher sind viele Kabel zum Maschinenhaus, zu den Signalbrücken und zu den weiteren Anlagen und Stellmotoren erforderlich.

Zur Nachbildung der Kabel habe ich 8 schwarze Fäden aus Nähgarn genommen, die sind nicht so störrisch wie die Takelgarne, die ich bei den Schiffen meistens verwende. Ein Ende vom Garnbündel mit einem Papierstreifen umwickelt und schräg abgeschnitten ergibt die Mauerdurchführung zum Treppenpodest.

An der Führungsmauer sitzt eine Traverse, an der alle Kabel befestigt sind. Hier habe ich alle Fäden einzeln an der Vorder- und Rückseite festgeklebt. Das weiterführende Bündel ist dann mit einem Mastwurf (Webleinstek) provisorisch zusammen gehalten und mit etwas Leim zusammengeklebt worden.

Am Brückenquerträger befestigte ich dann eine kleine Auflage, auf die dann die Fadenenden aufgeklebt wurden. So war gesichert, dass ich das Brückenteil nicht auf den Querträgern festkleben musste.

Mit aufgelegter Brücke sind die Kabelenden dann nicht mehr erkennbar.

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Cäcilienbrücke, Signalanlagen

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Als nächstes Detail waren die Signalbrücken an beiden Seiten der Cäcilienbrücke zu bauen. Das erste Bild zeigt die Einzelteile, es fehlen hier jedoch noch die Teile für die Blenden. Das Gestell ist aus verdoppeltem Karton, 0,4 mm breite Streifen, mit Sekundenkleber noch stabilisiert und danach erst angemalt. Die 5 Lampentafeln sind für die verschiedensten Betriebszustände erforderlich.

Die Tafeln sind auf die Halterungen geklebt, danach sind auch die Blenden über den Lampenfeldern angebracht.

Hinter der Signalbrücke sitzt eine kleine Plattform. Diese wurde zuerst an dem Treppenpodest vom Turm angeklebt, daran wurde dann das Signalgestell befestigt. Im letzten Schritt bekam die Plattform noch ein Schutzgeländer.


Hier nun die Signalbrücke aus Richtung Stadthafen.

Und noch die Signalbrücke aus Richtung Schleuse.

Ganz zum Schluss setzte ich noch zwei Wasserstraßen-Verkehrszeichen an beide Kanalseiten (auf 700 m 1m Abstand vom Ufer halten) und an den Ausstiegsleitern noch Haltestangen.

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Cäcilienbrücke, Absperrgitter

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Mit der Bestellung der Lasercut-Teile hatte ich auch die Absperrgitter für Fahrbahn und Fußgängerdurchgänge schneiden lassen. Sie waren nun zu bearbeiten. An den weißen Teilen waren natürlich Schmauchspuren vom Lasern, also ist alles zuerst mit weißer Farbe überzustreichen gewesen. Im nächsten Schritt waren dann die roten Bereiche anzumalen. Hier war eine ruhige Hand angesagt.

Als erstes hab ich die Absperrungen der Fahrbahnen aufgeklebt, im ersten Bild das Gitter auf der Stadtseite, dann das Gitter auf der Osternburger Seite.

Als nächstes waren die Gitter an den Fußgängerdurchgängen genauso zu bearbeiten. An den unteren Durchgängen habe ich die Gitter im geschlossenen Zustand an den Türmen angeklebt.

An den oberen Durchgängen müssen die Gitter geöffnet dargestellt werden. Da ich das Brückenteil aber nicht festkleben möchte und die Gitter zur Brücke hin geöffnet sind, habe ich sie an der Kante des Brückenteiles angeklebt.

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