BELLRIVA, Schanz Brückennock, Mast

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Die nächste Ergänzung rund um das Steuerhaus waren nun die Schanzkleider an den kleinen Brückennocks und der Mast. Hinter dem Mast sitzt unten noch eine waagerechte Vorrichtung, mit der der Mast während der niedrigen Brückendurchfahrten zur Seite heruntergeklappt werden kann. Auf dem Mast fehlt noch die Mastspitze, die wird erst zum Schluss aufgesetzt.
Später merkte ich, dass die schrägen Teile der Schanz in Richtung der Überdachung falsch war, hier muss ein Stück Reling aufgesetzt werden.

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BELLRIVA, Stühle, Tische, Liegen auf dem Sonnendeck

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Nach dem Steuerhaus wollte ich die Überdachung auf dem Sonnendeck hinter dem Steuerhaus bauen. Vorher mussten jedoch die Tische und Stühle unter diesem Dach aufgestellt werden, da der Bereich hinterher nicht mehr problemlos zu erreichen war.

Die Bellriva fährt auf der Mosel auch unter sehr niedrige Brücken unterdurch. Hierfür muss auf dem Sonnendeck alles ganz flach gelegt werden. Das Steuerhaus wird fast eine Etage heruntergefahren, die Überdachung flach nach hinten geklappt, die gesamte Reling wird umgeklappt und auch der Schornstein wird dann herunter gefahren. Daher müssen auch alle Tische und Stühle klappbar sein.

Die schmalen Strukturen der Tische und Stühle lassen sich in diesem Maßstab nicht bauen, die erforderlichen Zwischenräume sind daher in einem dunklerem Farbton vom Sonnendeck gedruckt. Bei dem Rückseitendruck der Teile, insbesondere bei den schmalen Streifen der Sitzflächen der Stühle, war viel Probieren und Anpassen erforderlich, bei den ersten Probebauten war es noch nicht optimal.

Nach den Probebauten verbreitete ich die weißen Strukturen noch etwas auf 0,3 mm, dann konnten alle erforderlichen Bauteile gedruckt werden.

Nach drei Tagen Bauen waren dann 12 Tische und 56 Klappstühle fertigt und auf dem Sonnendeck aufgeklebt.

Nun konnte auch die Überdachung mit der vorderen Schutzwand gebaut und festgeklebt werden. Die Stützen und Deckenbalken sind aus 3 Lagen Karton, wobei die mittlere Lage zur Stabilität noch mit Sekundenkleber getränkt wurde. An den 2. und 4. Stützen sind die Hydraulikzylinder zum Herunterklappen des Daches mit Abdeckung angebracht.

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BELLRIVA, Steuerhaus

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Der Rumpf ist dicht, also geht es mit den Aufbauten weiter. Auf dem Sonnendeck war als erstes das Steuerhaus zu bauen. Nach Fotos von unserer Reise konnte ich einigermaßen genau auch die Inneneinrichtung darstellen, nur der Tisch an der Rückwand ist Fantasie.
Die Fenster sind wie die Bordwände wieder mit Doppelklebeband und Overheadfolie verglast worden. Die Türen sind von Innen angesetzt und bestehen aus drei Lagen Karton, Innenseite, mittlere Lage mit etwas größerer Fensteröffnung für die Overheadfolie und Außenseite. Die Rückwand musste zusammen mit dem Dach gebaut werden, da die Oberkante der Rückwand gerundet ist.

Und schon war auch dieses Teil an Bord.

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BELLRIVA, Bordwand Backbord und Heck

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Nach dem Verglasen der Bordwände konnten die vier Teile an Backbord auch angeklebt werden. Zuerst sind oberen Teile mit Alleskleber unten in Höhe der blauen Scheuerleiste angeklebt worden, danach die obere Kante Stück für Stück mit Leim an dem Deck befestigt worden. Die unteren Streifen sind auch zuerst mit Alleskleber an der blauen Scheuerleiste und als zweites an der Bodenplatte verklebt worden. Der nächste Schritt war dann das Anpassen und Anbringen der beiden schrägen Bordwände am Heck.

Nachdem nun alle Bordwandteile angebracht waren, konnte ich nun auch das mittlere Teil der Bodenplatte mit der unteren Scheuerleiste unter das Modell kleben. Zwischen die beiden Scheuerleisten werden später noch senkrechte Balken geklebt, die weißen Punkte auf der Scheuerleiste markieren die Position.

Zum Schluss noch eine Gesamtansicht des aktuellen Bauzustandes.

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BELLRIVA, Verglasen einer Bordwand

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In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie ich die großen Fenster der Bordwände mit Hilfe von Overheadfolie und Doppelklebeband verglast habe. Im Allgemeinen klebe ich die Fensterfolien mit dem Alleskleber Super Strong & Save, wegen der vielen schmalen Stege zwischen den Fenstern war mir diese Methode zu kritisch.

Das erste Bild zeigt unten die ausgedruckten beiden Teile der Bordwand, darüber die Fensterhintergründe, ganz oben die Schablonen für die Scheiben. Die Scheiben werden aus Overheadfolie geschnitten, die Schablone kleb ich hierfür an den Rändern unter die Folie und schneide dann die Stücke aus.

Auf der Vorderseite markiere ich die Lage der Spanten und steche mit feiner Nadel in die Markierungen und in die Ecken der Fensterflächen.

Damit hab ich die Lage auf die Rückseite übertragen und kann die Position für das 6 mm breite Doppelklebeband festlegen. Die Doppellinie zeigt den Spalt für den Spant.

Die Stücke vom Doppelklebeband sind aufgeklebt.

Nun habe ich auf der Vorderseite die Fensterflächen zusammen mit dem Klebeband ausgeschnitten, so sieht dann die Rückseite aus.

Als nächstes wird nun die Bordwand ausgeschnitten, die Kanten noch passend angemalt und nach dem Abziehen der Schutzfolie können die zugeschnittenen Folienstücke aufgeklebt werden. Die Fensterhintergründe werden zum Schluss noch mit kleinen Klebepunkten hinter die Folie geklebt. Die Ankertasche ist hier auch schon eingesetzt.

Und so sieht nun die Vorderseite aus und ist nach weiterem Vorformen fertig zum Ankleben.

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BELLRIVA, Bordwand Steuerbord

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Die Bordwände sind in zwei Teilen vorgesehen, ein Teil oberhalb der blauen Scheuerleiste mit den großen Fenstern und ein zweiter Teil unterhalb dieser Scheuerleiste. Der untere Teil sitzt später zwischen der der blauen Scheuerleiste und einer weiteren Scheuerleiste in Höhe der Wasserlinie, die ein Teil der unteren Bodenplatte wird. Diese Bodenplatte ist am Bug und am Heck (Bereiche ohne Scheuerleiste) schon untergesetzt und mit der Bordwand verklebt, im langen mittleren Bereich musste ich erst weglassen, um die unteren Bordwände an der Unterkante vernüftig verkleben zu können. Auf dem 2. bis 4. Bild ist die mittlere Bodenplatte provisorisch untergelegt. Die obere Bordwand ist im Bereich vom Eingang geteilt, die Schnittkante ist durch das aufgesetzte Schild überdeckt.

Die Fenster in den Bordwänden sind wie die Aufbauwände mit Doppelklebeband und Overheadfolie verglast worden. Der Hintergrund hinter der Folie ist ein Ausdruck auf Schreibmaschinenpapier. Da ich die die Einfassungen der Oberlichter nicht auf der Folie ausdrucken kann, sind diese Profile auch auf dem Hintergrund ausgedruckt.

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BELLRIVA, Änderung vom Eingangsbereich

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Zurück zu: Eigentlich wollte ich nun die Bordwände vorbereiten und anbauen. Beim Betrachten vom Modell fiel mir jedoch eine Kleinigkeit bei den Wänden vom Eingangsbereich auf. Ich hatte die Außenkante der Seitenwände senkrecht gezeichnet und entsprechend auch gebaut. Da die Bordwände aber leicht schräg zur Schiffsmitte geneigt sind, die Spanten auch diese Schräge haben, hatte ich einfach den Block vom Eingangsbereich zur Mitte gekippt eingeklebt. Dadurch war nun auch die Eingangstür etwas gekippt, was nun etwas störend auffiel. Das Bild zeigt den Block direkt nach dem Einbau mit dem schrägen Spalt an der seitlichen Unterkante.

Also schnitt ich den Block wieder aus dem Modell heraus und kürzte ihn an der Oberkante um ca. 1/2 mm, die seitlichen Wände wurden entsprechend schräg nachgeschnitten. So konnte der Block nun wieder mit einigermaßen senkrechter Eingangstür eingesetzt werden.

Nun war alles vorbereitet zum Bau der Bordwände.

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BELLRIVA, Außenwände hinten, Sonnendeck

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Die hinteren Aufbauwände wurden genau wie die vorderen Teile mit Doppelklebeband und Overheadfolie verglast. Den Ansatz für die hinteren Teile hab ich über dem Ausgang vom Promenadendeck gelegt, weil hier zum Schluss eine Tafel mit dem Schiffsnamen aufgesetzt werden muss.

Die hintere Querwand wurde noch eingesetzt, dann konnte ich das lange Sonnendeck aufsetzen und verkleben. Die Höhe der Aufbauwände hatte ich so gewählt, dass sie noch etwa 2 Zehntel mm über das Sonnendeck herausragten. Bei den seitlichen Überständen in Höhe des Fahrstandes ist dementsprechend die Höhe der Seitenwände etwas geringer.

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BELLRIVA, Promenadendeck, Außenwände vorn

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Im weiteren Baufortschritt waren nun die Außenwände vom Promenadendeck mit den riesigen Fänstern zu bauen. Die Fensterflächen sind wieder mit Overheadfolie hergestellt, das gibt eine gute Stabilität der Wände. Die Klebeflächen für die Scheiben sind allerdings sehr klein, deshalb habe ich hier mit Doppelklebefolie gearbeitet. Die Technik zeige ich später genauer. Das schwierigste Teil war die Vorderseite vom Panoramasalon mit den vielen Schrägen, daher fing ich damit an. Das fertige Teil konnte dann an die vorhandene Fensterbank und die Decke festgeklebt werden.

Die angrenzenden langen Seitenwände waren dann etwas einfacher und wurden nach gleicher Art befestigt. Im Bereich der Bar an der Steuerbordseite hatte ich keine Inneneinrichtung dargestellt, daher setzte ich hier schwarze Scheibenhintergründe hinter die Folien, an den Seiten mit unterschiedlich weit zugezogenen Seitengardinen.

Nun konnte auch das nicht begehbare Sonnendeck über dem Salon eingepasst werden.

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BELLRIVA, Decke im Restaurant und Panoramasalon

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Das nächste Deck muss vorbereitet werden, das Sonnendeck. Bevor dies jedoch aufgelegt werden kann, gebrauche ich noch einige Stützen, die wenigen Aufbauwände im mittleren und hinterem Bereich reichen nicht. Daher habe ich über dem Restaurant und dem Panoramasalon ein paar Querstreben vorgesehen. Damit diese durch die verglasten Fenster nicht sichtbar sind, muss auch noch eine Decke unter den Querstreben eingebaut werden. Damit die Streben stabil genug sind, habe ich sie aus 3 Lagen Karton zusammengesetzt, wobei die mittlere Lage zusätzlich mit flüssigem Sekundenkleber etränkt wurde.
Zusätzlich werden die Querstreben auch durch einzelne Säulen in den Räumen unterstützt.

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