BREMEN FIGHTER

Mein neustes Projekt ist der größte Schlepper der URAG, der Ankerziehschlepper BREMEN FIGHTER. Ein paar Daten zu diesem Schlepper u.a. aus der Homepage der URAG:

Länge: 48,81m
Breite: 13,80m
Baujahr: 2005 (als PRIMUS)
Geschwindigkeit: bis 16,5 kn
Pfahlzug: 108 t
Antrieb: 2 Dieselmotoren 5.940 kW bei 750 U/min.

Nachtrag Juli 2020: Seit 2017 ist URAG eine Tochtergesellschaft der spanischen Boluda Towage Division. Im Juni 2020 erhielt daher der Ankerziehschlepper einen neuen Anstrich in den Farben der Boluda Gesellschaft und das Boluda Logo.

Nachtrag August 2022: Seit 2021 ist die BREMEN FIGHTER von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung als Notfallschlepper in der Ostsee gechartert worden und ist seitdem in Sassnitz (Rügen) stationiert. Mitte Februar ist sie auch wieder eingeflaggt worden, vorher lief sie unter der Flagge von Antigua und Barbuda.

Der erste Probebau ergab die folgende Bilder. Es sind noch einige Korrekturen vor allem am Heck erforderlich.

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Schlepper Merkur und Vulcan, HMV, 1:250

Das Modell der Schlepper Merkur und Vulcan war das erste, welches ich nach meinem Neustart im Kartonmodellbau unter das Messer nahm. Es entstand April – August 2010.

Als Einsteigermodell wollte ich hier die Konstruktionsweise von Peter Brandt kennenlernen. Später passten die beiden Schlepper hervorragend zum Modell des Schnelldampfers BREMEN, das auch von Peter Brandt konstruiert war.

TS BREMEN (V), Jade Verlag, 1:250

Hier möchte ich Bilder meines Modells der TS BREMEN (ex. Pasteur) zeigen. Ich hatte noch einen alten Baubogen vom Jade Verlag in Wilhelmshaven im Offsetdruck zur Verfügung, den ich noch in etlichen Bereichen durch neu gezeichnete Details wie z.B. die Promenaden und neue Rettungsboote ergänzte. Gebaut hatte ich dieses Modell von Anfang Juni 2011 bis Ende April 2012.

Auf den oberen Bildern ist noch ein kleiner Fehler, den ich erst später korrigiert hatte, das kleine Deck über der Brücke vor der Windschutzwand, ist falsch. Dieser Bereich war nach Aussagen von ehemaligen Werftmitarbeitern ein grünes Metalldeck, nicht mit Holz bedeckt.

Cäcilienbrücke Oldenburg, Eigenbau, 1:250

Über den Küstenkanal in Oldenburg führt eine historische Brücke, die denkmalgeschützte Cäcilienbrücke.

Sie war 1927 gebaut worden und galt zu dem Zeitpunkt als größte Hubbrücke Europas. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden wesentliche Teile zerstört, konnte jedoch kaum verändert wieder aufgebaut werden und wurde 1948 wieder freigegeben.

Im Abstand von 700 m weiter nordöstlich stand die baugleiche Amalienbrücke. Diese wurde jedoch 1980 abgerissen und durch eine moderne leistungsfähigere Stahlbetonbrücke ersetzt.

In den 80-er Jahren erfolgte dann auch eine Grundsanierung der Cäcilienbrücke. Inzwischen ist das Bauwerk jedoch in einem so schlechten Zustand, dass von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung nur ein Abriss und moderner Neubau infrage kam. Nach massiven Einsprüchen auch von der Oldenburger Bevölkerung ist nun ein Neubau in gleichem Baustil vorgesehen.

Für den innerstädtischen Verkehr ist die Brücke ein ziemlicher Engpass mit den nur 2,25 m breiten Fahrspuren. Während der Brückenhebungen bilden sich natürlich lange Fahrzeugschlangen. Fußgänger können jedoch in dieser Zeit die Brücke über die Aufgänge in den Türmen weiter benutzen.

Die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung hatte ein Zustandsgutachten der Cäcilienbrücke erstellen lassen. Dieses im Internet zugänglichen Gutachten brachte mich auf die Idee, die Brücke in gehobenem Zustand mit Binnenschiff unter der Brücke als kleines Diorama zu erstellen. Alle erforderlichen Skizzen und Ansichten zur Planung meines Modells konnte ich diesem Gutachten entnehmen.

Anbei Bilder der Brücke im grauen Oktoberlicht und ein etwas älteres Bild während einer Brückenhebung.

Das Brückenelement ist inzwischen zu großen Teilen fertig, es soll später zwischen den vier Türmen über dem Kanal in gehobener Stellung befestigt werden. Von den Türmen hab ich bisher nur Weißmodelle gebaut.

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Bildbericht EuroModell Bremen 2016

Schon ist das Wochenende mit der Messe wieder vorbei, wir hatten viele Besucher und nette Gespräche, es hat allen viel Spaß gemacht.

Hier nun Bilder von unserer Gruppe.

Von Axel kleine Dioramen, seine Basilius-Kathedrale und einzelne Schiffe.

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Enno hatte schöne Frachter und Sonderschiffe dabei.enno-1 enno-2

Hanns brachte seine Noratlas, die mittelalterliche Stadt, kleine Einzelhäuser und den Weihnachtsmann mit.

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Von Jo war sein Containerhafen und Marinehafen in 1:1250, sein Lazarett in 1:500, kleine Dosendioramen und die kleinste Eisenbahnmodellanlage der Welt zu sehen.

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Ein Highlight waren die kleinen Dioramen von Jürgen im Maßstab 1:500.

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Rainer hatte den WM-Bus 2014 dabei, zusätzlich seine Raumfahrtmodelle und einen Weihnachtsbaum mit Kugeln, die mit Science-Fiction Raumschiffen gefüllt waren.

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Von Stephan waren seine schönen Fahrzeuge und Flugzeuge zu sehen.

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Volker zeigte aktuelle Fahrzeuge aus eigener Feder und seine Whisky-Destille, für sein neues Motorradmodell in 1:1 bastelte er am Motorblock (auf dem 2. Bild von Rainer noch zu erkennen).

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Wolfgang brachte sehr schöne Modelle von kleinen Kirchen und einige Leuchttürme dabei.wolfgang-1

Von mir waren wieder Schlepper, Lotsenschiffe, Feuerlöschboot, Versuchsrettungskreuzer, Fähre, Binnenschiff, Fregatte BREMEN und der große Schnelldampfer BREMEN zu sehen.

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Messe KreativZeit Bremen 16.-18.09.2016

Die IG Kartonmodellbau Bremen und umzu ist auf der KreativZeit in Bremen mit einem Stand vertreten.  Hier ein paar Bilder vom 16.09.

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Weiter mit Bildern vom zweiten Ausstellungstag. Zu sehen waren auch die tollen Flugmaschinen von Gustav.

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Zum Abschluss des Tages durfte ich den Versuchsrettungskreuzer BREMEN besichtigen, der am Weserufer festgemacht hatte. Danke Stephan.

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Herzlich willkommen!

Hier auf dieser Seite möchte ich mein Hobby zeigen, den Bau von kleinen (und großen) Modellen aus der Schifffahrt aus dem Werkstoff Karton im Maßstab 1:250. Meine Modelle werde ich hier Zug um Zug hier vorstellen, ergänzt durch Bauberichte und vielen Fotos.

Viel Spaß beim Stöbern,   Klaus-Dieter

Schnelldampfer BREMEN (IV), HMV, 1:250

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Der Baubogen vom Schnelldampfer BREMEN (IV) wurde vom HMV im Maßstab 1:250 inzwischen in der 3. Auflage herausgegeben. Für mein Modell hatte ich hatte ich einen Bogen aus der 2. Auflage und möchte meine Erfahrungen vom Bau dieser 2. Auflage weitergeben. Die Unterschiede zur 1. und zur 3. Auflage sind mir nicht bekannt, sie müssen entsprechend berücksichtigt werden. Zusätzlich habe ich den Ätzsatz zum Baubogen mit verarbeitet.

Meine BREMEN (IV) ist von Februar 2013 bis Oktober 2014 entstanden, teilweise mit bis zu 8 Bastelstunden am Tag. Zwischendurch nach dem Anbringen der Bordwände machte ich 3 Monate Pause, später beim Bau des hinteren Mastes noch eine Pause von etwa 5 Monaten, fasste danach wieder Mut und baute weiter. In der zweiten Pause entstanden die ersten Entwürfe von meinem Schlepper BREMERHAVEN.

Die BREMEN kann mit niedrigen Schornsteinen (wie bei der Jungfernfahrt im Juli 1929) oder mit höheren Schornsteinen (ab Sommer 1931) gebaut werden, ich habe mich für den niedrigen Schornstein entschieden.

Beim Modell habe ich ein paar Änderungen vorgenommen, die wesentlichen sind die Änderung der Farben von Schornstein, Lüfter und Mast (gelblicher, nach meiner Meinung eher der Farbton des Norddeutschen Lloyds) sowie Tiefersetzen der beiden Bordkräne um ein Deck.

In dem Baubericht werde ich auch auf kleine Ungenauigkeiten eingehen, die aber nicht unbedingt am Baubogen liegen müssen.

Hier geht es zu einer Übersicht der Beiträge zum Baubericht

weiter mit: BREMEN (IV), Spantengerüst