BREMEN (IV), Davits

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Nach 11 Tagen waren dann alle weiteren Davits fertig und an Bord gebracht. Pro Teil hatte ich etwa 45 Minuten gebraucht.

Die Davits auf den Plattformen ohne Winde waren mit der beschriebenen Verdoppelung mit 120g Karton so aus dem Bogen (links im Bild), bei den Davits an den Winden mussten die Rollenhalter abgeschnitten werden (rechts im Bild), damit sie durch die Öffnungen in der Reling passten. Bei den vordersten und hintersten muss noch etwas mehr abgeschnitten werden, damit auch sie unter die Winden passen.

Beim Aufsetzen hatte ich versucht, einen gleichmäßigen Abstand der Davits von 39,5 mm für die Boote 5 – 24 einzuhalten, der kleinere Abstand (zwischen den Booten) war etwa 11 mm.

Und so sah die BREMEN dann mit den Davits aus.

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BREMEN (IV), Davits, erster Probebau

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Nun konnte ich mich nicht mehr weiter drücken, es ging an die großen Davits. Beim Bau der hintersten Davits hatte ich schon geschrieben, dass sie mir etwas dünn vorkamen. Daher hatte ich mit Kopien erst etwas probiert. Auf beiliegendem Bild steht links ein Davit aus den zusammengesetzten Seitenteilen nach Anleitung. Beim zweiten Davit sind alle Teile mit 120g Karton verstärkt, ich finde, das sieht deutlich besser aus. Eine Verdoppelung mit 160g Karton wurde zu dick, die Profile passten nicht mehr durch die Öffnung der Reling vor den Winden, eine Verstärkungung mit 80g Papier brachte mir zu wenig.

Die ersten Davitspaare waren dann an Bord, hatte nun vorne angefangen, nicht nach Nummernfolge. Die Verstärkung mit 120g Karton macht sich angenehm bemerkbar, die vorgesetzten schwarzen Streifen passen nun genau.

Beim Davit 170x, y (vorne neben dem Brückendeck) hatte ich mich nach der Markierung am unteren Deck gerichtet, oben in etwa senkrecht ausgerichtet. Die Markierung auf dem grauen Streifen wurde übergepönt. Der zweite Davit 170v, w, ebenfalls noch neben dem Brückendeck, saß oben gerade noch auf dem Podest, unten neben der Markierung. Später versetzte ich das untere Ende wieder etwas weiter nach vorne, fast auf die Markierung auf dem Deck.  Auch oben hätte ich es weiter nach vorne aufsetzen sollen, damit es nicht schief steht. Beim Davit 170t, u musste das obere Ende von t abgeschnitten werden, weil das Teil oben unter das Brückendeck gesetzt werden musste. Auch am nächsten Davit 170r, s musste an s einiges weggeschnitten werden, damit der Arm durch die Öffnung der Reling und unter die Winde 171 passte. Die Lage war durch die Öffnung in der Reling vorgegeben. Die Markierungen für die Davits an der Promenadenwand passten bei mir nur in den wenigsten Fällen. Werde später noch weiter darauf eingehen.

Die schiefe Stütze unter der Auslegerplattform auf dem Bild hatte ich später noch korrigiert.

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BREMEN FIGHTER Windenraum

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Das nächste große Ziel soll das Anbringen der Bordwände sein. Vorher muss allerdings das Backdeck aufgesetzt werden. Da dieses Deck dann große Teile vom Bereich der Winde verdeckt, muss vorher ebenfalls diese Winde und die Umgebung fertig gestellt werden.

Um die Winde ist ein Gitterrost vorhanden, ebenfalls in Höhe vom Zwischendeck hängt ein Laufsteg zur Bedienung der oberen Bremse an der Seitenwand. Zu diese Teilen wurde ein großer Lüfterschacht an die steuerbordseitige Wand angeklebt.

So vorbereitet kann nun die Winde selbst konstruiert und gebaut werden. Die Grundplatte ist schon einmal lose aufgelegt. Zum Schluss habe ich noch das Backdeck lose aufgelegt, um schon mal einen Eindruck zu erhalten.

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BREMEN FIGHTER, Aufbauwände Hauptdeck, Zwischendeck

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Bei den Aufbauwänden habe ich zum ersten Mal Klebelaschen verwendet und komme damit bisher gut zurecht. Die Wände rund um die große Winde gehen über zwei Etagen. Hier kommen später noch Laufstege an die Seitenwände.

Nach den ersten Wänden setzte ich sofort die seitlichen Zwischendecks. Sie brachten schon genügend Stabilität für die Einschnitte der beiden Niedergänge und die hohen Innenwände.

Zur Stabilisierung der Wände kamen schon die Stützen in den Innenraum. Die obere Querverbindung habe ich noch weggelassen, damit die Winde noch genau platziert werden kann. Zum Anderen müssen bald die seitlichen Laufstege angebracht werden, hierfür sind die Stützen auch erforderlich. Zwischen den Stützen kam das große Schott zum Werkstattraum an die Wand.

Nun konnten auch die Aufbauwände auf dem Zwischendeck aufgesetzt werden.

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BREMEN FIGHTER, Spantengerüst und Hauptdeck

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Nach dem Probebau konnte ich nun mit dem richtigen Bau anfangen. Das Spantengerüst wurde am Heck korrigiert und ein Spant für die Ankertasche verschoben.

Die Heckrolle wurde eingesetzt.

So vorbereitet konnte das Hauptdeck aufgesetzt werden. Den Bereich vor der Heckrolle schnitt ich möglichst schräg an, um den Spalt gering zu halten. Die Holzfläche wird später noch neu aufgesetzt, dabei soll die Fläche noch farblich etwas mit unterschiedlichen Tönen bearbeitet werden, auch die Fläche der Tow Pins und Karm Forks soll noch verdoppelt werden und eventuell mit anderen Farben dargestellt werden.

Auf Fotos und Videos im Internet sind große Teile vom Arbeitsdeck und die Heckrolle nicht mehr grün bzw. schwarz, sondern in rostbraun zu sehen, mein Modell zeigt jedoch den frischen Zustand nach einer Generalüberholung.

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Schlepper CENTAUR, JUPITER, Eigenbau, 1:250

Ab 1958 orderte der NDL eine neue Generation von Schleppern. Der Typschlepper war die CENTAUR, es folgten bis 1965 die Schlepper JUPITER, LÖWE, WIDDER und NORDSTERN.

Von mir gezeichnet und gebaut wurden im Juni/Juli 2012 die beiden Schlepper CENTAUR und JUPITER.

Daten zum Schlepper CENTAUR und JUPITER (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: CENTAUR 1958 (Jadewerft Wilhelmshaven)
JUPITER 1961 (NDL Werftbetrieb Bremerhaven)
Länge: 29,50 m
Breite: 8,00 m
Antrieb: 8-Zylinder Dieselmotor 1.200 Pse
Pfahlzug: 17 t
Verkauf: CENTAUR: April 1983 nach Büsum, später Leer, bis 2015 in Fahrt als EMS TUG.
JUPITER: Juni 1986 nach Chile.

Zum Schluss ein Bild meiner gesamten NDL-Schlepper-Flotte (wartet auf den Einsatz zur Assistenz beim Anlegen der BREMEN (V).

Schlepper BÄR, Eigenbau, 1:250

Der NDL hatte seit den Mitte-50er Jahren auch Schlepper mit Voith-Schneider-Propellern im Einsatz, ein Beispiel hierfür war der Schlepper BÄR, den ich Juli 2012 zeichnete und baute.

Das Schwesterschiff LUCHS war noch 2016 bei SBU Schleppbetrieb Unterweser als GREIF in Fahrt.

Daten zum Schlepper BÄR (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: 1955 (Jadewerft Wilhelmshaven)
Länge: 22,80 m
Breite: 6,20 m
Antrieb: 2 6-Zylinder Dieselmotoren je 420 Pse
Pfahlzug: 9 t
Juni 1977 verkauft nach Italien.

Schlepper ARION, STEINBOCK, Eigenbau, 1:250

Einen weiteren Schlepper des NDL hatte ich im Januar 2012 gezeichnet und gebaut, der Schlepper ARION. Grundlage waren auch hier und bei den weiteren NDL-Schleppern Zeichnungen und Bilder aus dem Buch von Reinhard Schnake „Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd“. Dieser Schlepper ARION gehörte mit seinen Schwesterschiffen SIRIUS, STEINBOCK, VULCAN und HERKULES zu einer Gruppe Schleppern, die Anfang 1951 vom NDL aus den USA gekauft wurde und in Brake umgebaut wurden. 1968 wurden diese Schlepper alle wieder verkauft.

Im Oktober 2012 kam noch das Modell vom Schlepper STEINBOCK zu meiner Flotte.

Daten zum Schlepper ARION und STEINBOCK (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: 1944 (USA)
Umbau: 1951 (Brake)
Länge: 26,85 m
Breite: 7,36 m
Antrieb: 8-Zylinder Dieselmotor 700 Pse
Januar 1968 verkauft nach Jugoslawien.

Schlepper LÖWE, Eigenbau, 1:250

Den Schlepper LÖWE vom Norddeutschen Lloyd hatte ich August/September 2011 gezeichnet und gebaut. Grundlage waren Zeichnungen und Bilder aus dem Buch von Reinhard Schnake „Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd“. Er soll wie im Original als Assistenzschlepper zu meinem Modell der TS BREMEN (V) an der Columbuskaje in Bremerhaven dienen.

Ein paar Daten zum Schlepper (nach: Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd)
Baujahr: 1939
Länge: 33,00 m
Breite: 7,84 m
Leistung: 1.200 Psi
September 1961 verkauft nach Italien.