BREMEN FIGHTER

Mein neustes Projekt ist der größte Schlepper der URAG, der Ankerziehschlepper BREMEN FIGHTER. Ein paar Daten zu diesem Schlepper u.a. aus der Homepage der URAG:

Länge: 48,81m
Breite: 13,80m
Baujahr: 2005 (als PRIMUS)
Geschwindigkeit: bis 16,5 kn
Pfahlzug: 108 t
Antrieb: 2 Dieselmotoren 5.940 kW bei 750 U/min.

Nachtrag Juli 2020: Seit 2017 ist URAG eine Tochtergesellschaft der spanischen Boluda Towage Division. Im Juni 2020 erhielt daher der Ankerziehschlepper einen neuen Anstrich in den Farben der Boluda Gesellschaft und das Boluda Logo.

Nachtrag August 2022: Seit 2021 ist die BREMEN FIGHTER von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung als Notfallschlepper in der Ostsee gechartert worden und ist seitdem in Sassnitz (Rügen) stationiert. Mitte Februar ist sie auch wieder eingeflaggt worden, vorher lief sie unter der Flagge von Antigua und Barbuda.

Der erste Probebau ergab die folgende Bilder. Es sind noch einige Korrekturen vor allem am Heck erforderlich.

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Cäcilienbrücke Oldenburg, Eigenbau, 1:250

Über den Küstenkanal in Oldenburg führt eine historische Brücke, die denkmalgeschützte Cäcilienbrücke.

Sie war 1927 gebaut worden und galt zu dem Zeitpunkt als größte Hubbrücke Europas. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden wesentliche Teile zerstört, konnte jedoch kaum verändert wieder aufgebaut werden und wurde 1948 wieder freigegeben.

Im Abstand von 700 m weiter nordöstlich stand die baugleiche Amalienbrücke. Diese wurde jedoch 1980 abgerissen und durch eine moderne leistungsfähigere Stahlbetonbrücke ersetzt.

In den 80-er Jahren erfolgte dann auch eine Grundsanierung der Cäcilienbrücke. Inzwischen ist das Bauwerk jedoch in einem so schlechten Zustand, dass von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung nur ein Abriss und moderner Neubau infrage kam. Nach massiven Einsprüchen auch von der Oldenburger Bevölkerung ist nun ein Neubau in gleichem Baustil vorgesehen.

Für den innerstädtischen Verkehr ist die Brücke ein ziemlicher Engpass mit den nur 2,25 m breiten Fahrspuren. Während der Brückenhebungen bilden sich natürlich lange Fahrzeugschlangen. Fußgänger können jedoch in dieser Zeit die Brücke über die Aufgänge in den Türmen weiter benutzen.

Die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung hatte ein Zustandsgutachten der Cäcilienbrücke erstellen lassen. Dieses im Internet zugänglichen Gutachten brachte mich auf die Idee, die Brücke in gehobenem Zustand mit Binnenschiff unter der Brücke als kleines Diorama zu erstellen. Alle erforderlichen Skizzen und Ansichten zur Planung meines Modells konnte ich diesem Gutachten entnehmen.

Anbei Bilder der Brücke im grauen Oktoberlicht und ein etwas älteres Bild während einer Brückenhebung.

Das Brückenelement ist inzwischen zu großen Teilen fertig, es soll später zwischen den vier Türmen über dem Kanal in gehobener Stellung befestigt werden. Von den Türmen hab ich bisher nur Weißmodelle gebaut.

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Schlepper ELBE, Eigenbau, 1:250

Elbe-BHV

Seit Anfang Januar 2016 baue ich an meinem Modell des URAG-Schleppers ELBE.

Ein paar technische Daten zum Vorbild:
Länge: 37,06 m
Breite: 13,12 m
Antrieb: 2 Dieselmotoren mit je 2.640 kW
Pfahlzug: 77t
Baujahr: 2006 als ELBE mit Heimathafen Bremen

Seit Anfang Januar 2014 ist der Schlepper ausgeflaggt und fährt als URAG ELBE unter zyprischer Flagge mit Heimathafen Limassol.

Nachtrag April 2017: Seit Februar 2017 liegt der Schlepper ELBE mit seinem Schwesterschiff EMS  in Marghera bei Venedig in Italien. ELBE ist umbenannt worden in ELMA C und fährt unter italienischer Flagge. EMS wurde umbenannt in EDDA C.

Mein Modell soll den Schlepper ELBE mit Heimathafen Bremen darstellen. Hier ein Bild vom Bauzustand  am 30. 08.2016.

ELBE-66

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Schlepper ELBE, Spantengerüst, Probebau

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Begonnen habe ich den Bau vom Schlepper ELBE – wie üblich – mit dem Spantengerüst.

Die Bauteile sind auf Karton mit 160g/m² mit meinem Tintenstrahldrucker ausgedruckt.

Die Grundplatte, die Längs- und Querspanten bestehen aus verdoppelten Kartonteilen. Sie sind mit lösungsmittelhaltigem Kleber verklebt worden. Ich verwende hierfür Kittifix Allzweckkleber von MÖKO. Zusätzlich ist die Heckrolle eingesetzt worden.

Die ersten Bilder zeigen den Bau vom Probebau ohne Farben. Hier sind als nächstes die beiden Decks ebenfalls aus verdoppeltem Karton aufgesetzt und verklebt worden.

Als nächster wichtiger Punkt wurde die Bordwand angepasst. Es zeigte sich, dass das Spantengerüst hinter der Ankertasche und am Heck noch etwas geändert werden musste.

Damit war für mich der Probebau so weit erfolgreich und ich konnte den richtige Bau beginnen.

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Schlepper ELBE, Hauptdeck

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Das Gerüst ist erneut aufgebaut worden, nun konnte das farbige Hauptdeck wieder aus verdoppeltem Karton aufgesetzt werden. Auf dem Hauptdeck sitzt nun auch die Aufbauwand, die auch Begrenzung für das Backdecks ist. Ein paar Einzelteile wie Schotten und Lüfterklappen sind zur schöneren Optik zusätzlich ausgedruckt und aufgeklebt worden. Die Feuerlöschkästen wurden vor dem Aufkleben noch verdoppelt und an den Kanten passend angemalt. Vor den Schotten sind noch kleine Handräder als Lasercut-Zurüstteile aufgesetzt worden.

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Schlepper ELBE, Backdeck, Bordwände

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Das Backdeck ist weiter detailliert gezeichnet und aufgelegt worden.

Der nächste kritische Punkt bei jedem Kartonmodell ist die Bordwand. Den unteren und oberen Teil der Bordwand habe ich zuerst mit kleinen dünnen Papierstreifen auf der Rückseite zusammengeklebt. Die Bullaugen sind ausgestochen worden und mit transparenter Folie sowie hell- und dunkelgrauen Kartonstücken hinterklebt worden. Die Ankertaschen sind eingefügt. Durch den Stringer im Spantengerüst an der Knicklinie ließen sich die Bordwände dann gut anfügen und abschnittsweise ankleben. Auf die grauen Linien auf der Bordwand sollen später noch die markanten Scheuerleisten aufgesetzt werden.

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Schlepper ELBE, Schanzkleider

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Nach dem Aufsetzen der beiden Decks konnten nun die Schanzkleider in Angriff genommen werden. Mit Hilfe von aussagekräftigen Fotos des Originals habe ich sie auf der Innenseite recht detailliert bauen können. Die hellen Punkte an den Außenseiten sollen die Löcher in der Schanz von der Selbstschutz-Löschanlage darstellen. Die Klüsenöffnungen haben von außen noch Verstärkungsringe erhalten.

Unterhalb der hellen Linie auf der Schanz im Heckbereich wird später noch ein dicker Rundfender aufgesetzt.

 

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Schlepper ELBE, Ausrüstung vom Peildeck

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In den letzten Tagen wurde das Peildeck vervollständigt. Die Leitungen zu den Löschmonitoren waren bereits verlegt, sie waren vor dem Aufsetzen des Mastes erforderlich.

Die Leitungen waren aus 1 mm dickem Kupferdraht gebaut, die Hauben sind wieder aus Karton. Die Strahlrohre hab ich aus 1 mm dicken ASA- Rundstäben geschnitten.

Zusätzlich sind verschiedene Radaranlagen aufgesetzt. Das Gehäuse mit dem halbrunden Oberteil besteht aus einem aufgewickeltem und verklebtem Papierstreifen, der anschließend vorsichtig mit einer Nagelfeile halbrund gefeilt und mit Acrylfarbe Titanweiß übergestrichen wurde.

Mit zwei Scheinwerfern, einem kleinen Lüfter, den Kompass und das Horn wurde das Peildeck vervollständigt. Auf die Abgasschächte sind die Abluftrohre aufgesetzt.

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Jetzt fehlen hier nur noch Reling, Leitern, ein paar Stabantennen und die dicken Scheuerleisten / Fender.

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Schlepper ELBE, Ausrüstung Backdeck

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Neue Bauteile auf dem Backdeck, die Ankerwinde (noch nicht festgeklebt), zwei große Poller, ein Umlenker, zwei Luken und an der Aufbauwand ein URAG-Schild.

Die Ankerwinde klebe ich erst fest, wenn die Hydraulikleitungen zu Motor angebracht sind. Diese kommen an der Steuerbordseite der Winde in Richtung zur Aufbauwand. Sie werden dann noch durch ein Gitter abgedeckt.

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Das Backdeck wurde weiter vervollständigt. Die Winde erhielt ihre Hydraulikleitungen, die anschließend mit einer Gräting abgedeckt wurde. Zusätzlich sind ein Handrad und zwei Kurbeln an den Bremsen hinzu gekommen. Vor der Winde wurden die Kettenstopper aufgesetzt, zwischen der Schanz und den Kettenstoppern kam noch eine massive Halterung. Nun fehlen auf der Back nur noch zwei kleine Handläufe an der Gräting.

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