TS BREMEN (V), Vordere Ladebäume, Lampenmast

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Am Heck waren die Ladebäume fertig, die nächste Baustelle war nun die vorderen Ladebäume. Vorher waren jedoch auch hier im vorderen Teil der Aufbauten auf den Schanzkleidern die braunen Handläufe anzubringen, die schon vorbereitet waren.

Die dicken Pfosten vom Ladegeschirr waren wie am Heck mit Schaschlik-Stäbchen verstärkt worden, hier mussten sie nur am oberen Ende minimal dünner geschliffen werden. Die Scheiben am Top sollten mit Überstand aufgesetzt werden, doch auf meinen Fotos war kein Überstand zu sehen, also verkleinerte ich sie auf den Pfostendurchmesser.

Die Ladebäume sind wieder dreiteilig gebaut. Den dicken Mittelteil rollte ich nach etwas Anfeuchten auf ein 1,3 mm dickes Messingrohr, die Enden passten auf ein 0,8 mm Draht und konnten dann mit Überstand in das Mittelteil geschoben werden.

Bei Durchsicht von Bildern anderer Bauberichte fiel mir auf, dass die Ladebäume etwas zu lang waren. Deshalb kürzte ich die Mittelteile der beiden Ladebäume, die parallel zur Bordwand liegen, um jeweils 5 mm. Die beiden gekreuzten Bäume ebenfalls zu kürzen, machte keinen Sinn, da ansonsten die Markierungen für die Auflager an der Aufbauwand nicht gepasst hätten. Die Auflager müssten dann eigentlich auch weiter zur Schiffsmitte liegen. Aber die unterschiedliche Länge der Bäume fiel nicht weiter auf.

Zum Schluss wurden die Pfosten noch mit eigenen Umlenkrollen und Leitern verfeinert und etwas Stahlseil (aus Takelgarn) angeschlagen.

In der Mitte zwischen den Pfosten war nun der Laternenmast an der Reihe. Nach Baubogen sollte der Mast unten knapp 2 mm dick sein, oben nur knapp 1 mm. So etwas konnte ich bei der Länge nicht bauen. Der Mast war bei der Erstausrüstung weiß gestrichen (wie im Baubogen), später dann immer gelb wie die Ladepfosten. Da ich einen späteren Bauzustand darstellen wollte, druckte ich mir einen gelben Mast für einheitlich 1,1 mm Durchmesser auf 80g Papier aus. Das passte dann gut um einen 0,8 mm Draht. Zusätzlich ergänzte ich den Fuß um eine Bodenplatte und die Positionslampen erhielten noch Abschirmbleche nach hinten und nach unten.

Zwischendurch bekam der kleine vordere Aufbau noch seine Reling, zu guter Letzt wurde der Lampenmast abgespannt.

Ach ja, bei Durchsicht der vielen Bilder fiel mir auf einem Bild noch ein Kompass über der Brücke auf. Auf einem weiteren entdeckte ich auf der Brücke vor dem Steuerrad einen Umlenkspiegel nach oben. Ich vermutete, dass man von der Brücke aus den oberen Kompass sehen konnte. Jedenfalls musste dieser Kompass hinter der Peilantenne auf dem Sonnendeck noch aufgebaut werden. Später änderte ich diesen Kompass noch etwas, er wurde noch auf eine quadratische Gräting gesetzt.

Inzwischen warteten die Schlepper „Löwe“ und „Arion“, die in zwei Baupausen entstanden waren, schon auf ihren Einsatz. Aber sie mussten sich noch etwas gedulden.

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