BREMEN (IV), Sockel hinterer Schornstein

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Nach dem vorderen Schornsteinunterbau war nun der Unterbau für den hinteren Schornstein zu bauen. Aus den Teilen 88 bis 88b wurde der Grundkasten gebaut, ergänzt um das Seitenteil 88c. Aus der Wand 88 hatte ich die schwarzen Flächen an der Steuerbordseite hinten und an der Rückseite ausgeschnitten und mit dunklem Karton hinterklebt. Die großen farbigen Lüfterseiten sind wieder abgeschnitten, ebenso die vorderen weißen Lüfterseiten. Auf verschiedenen Fotos (auch auf Fotos der Überführungsfahrt von der Werft nach Bremerhaven auf der Weser und auch spätere Bilder) ist zu sehen, dass auch die vorderen großen Lüfter am zweiten Schornstein in kräftiger Farbe gestrichen waren.

Das Deck 88b hatte ich sofort mit der Ätzsatz Reling versehen, damit die schmalen Nocken gegen abknicken geschützt sind.

Der Schornsteinunterbau wurde weiter gebaut. Am Sockel 88e wurde nur die farbige Seitenfläche ausgetauscht, die graue Oberfläche wollte ich unbedingt vom Original behalten. Damit das Teil rechtwinklich bleibt und besser platziert werden konnte, hatte ich auch hier zwei kleine Querspanten eingebaut.

Die großen Lüfter waren etwas kniffelig anzupassen. Die beiden vorderen Lüfter wurden von mir, wie bereits erläutert, farbig gebaut. Da ich die Seitenteile von den unteren Aufbauten abgeschnitten hatte, konnten die vorderen Lüfter erst zusammen gebaut werden und dann hinter die vordere Querseite gesetzt werden.

Bei den hinteren großen Lüftern hatte ich etwas mehr Probleme, mir war die hintere Querwand 88f etwas zu schmal. Nach der Markierung auf dem Deck sollte es ca. 1mm breiter sein. Also neu ausgedrucken und schon war es zu breit. Da inzwischen aber schon weitere Seitenteile von den Lüftern angeklebt waren, trennte ich die Querwand an der Leiter und schnitt einen schmalen Streifen wieder heraus. Leider war durch diese Aktionen die Position der Leiter etwas verschoben, sie sollte ziemlich mittig hinter dem Schornstein sein. Später überklebte ich diese Leiter noch und setzte eine Leiter aus dem Ätzsatz davor. Zum leichteren Anbau der Gruppe hatte ich noch die untere Klebelasche von der Querwand 88f abgeschnitten und durch einen Winkel auf dem Deck ersetzt.

Dann waren die schrägen Teile 88o und p eingesetzt worden, sie konnten nach meinem Bedarf bei etwas schief angeklebten Lüftern angepasst werden.

Die letzten kleinen Lüfter dieser Baugruppe waren auch an ihren Platz gekommen. Vorher mussten noch die beiden Plattformen aufgesetzt werden. Auch hier war der Bereich der Beine vor dem Ausschneiden mit Karton verdoppelt worden. Diese Streifen hatte ich vorher zusätzlich noch mit Sekundenkleber gefestigt. Die rechteckigen Markierungen für die kleinen Maschinenauflager 89b-d hatte ich vorsichtshalber entfernt, hatte sich dann als richtig gezeigt.

Die Maschinenauflager Teil 89c/d mussten etwas nach hinten verschoben werden, damit die unteren Enden der Lüfterschächte an den markierten Stellen der weißen Aufbauten angeklebt werden konnten.

Als letztes setzte ich noch die beiden Treppenhäuser neben die Aufbauwände.

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