BREMEN (IV), Bordwände Teil 3

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Als nächstes waren die vorderen Bordwände zu bauen. Nach dem Stanzen und Hinterkleben der Bullaugen mussten die Ankertaschen eingesetzt werden. Diese mussten aber nach meiner Ansicht geändert werden. In dem ersten Bild sind die vorgegebenen Knicklinien in blau gekennzeichnet, meine geänderten Knicklinien in rot. Der untere waagerechte Knick entfällt, dafür wird ab der roten Markierung gerundet. Das zweite Bild zeigt die fertige geänderte Ankertasche, im dritten Bild ist sie eingesetzt, leider einen kleinen Tick zu hoch.

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Zum Anpassen der Bordwände 60d /61d musste ich das Spantengerüst jedoch noch nacharbeiten. Von Spant 16 bis 20 löste ich das Deck teilwiese wieder ab. Bei Spant 18 verringerte ich die Höhe an der Außenkante um ca. 1 mm, zur Mitte hin abnehmend. Die übrigen Spanten 16 – 20 wurden mit kleineren Korrekturen ebenfalls angepasst.

Als Referenzpunkt zum Anpassen für die vorderen Bordwände nahm ich die hintere Ecke vom Schanzkleid. Bei den Klüsen im vorderen Schanzkleid hatte ich die nächste Ungenauigkeit. Die Lage in der Bordwand war etwa 1 mm gegenüber der Innenseite versetzt. An der Bordwand konnte nichts geändert werden, also schnitt ich die Innenseite am Deck ab und ersetzte das Teil durch eine gespiegelte Kopie der Außenseite. Mein Referenzpunkt war ja nun abgeschnitten, also orientierte ich mich nun an der senkrechten Kante vom Aufbau am Bug. Die Lage der Umlenker hinter den Klüsen auf dem Deck wurde später angepasst. Ein paar Schanzkleidstützen vervollständigten den Bau.

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Die restlichen Bordwandstücke wurden problemlos eingepasst und angeklebt, zuerst an den seitlichen Klebelaschen, dann oben und zum Schluss an der Unterkante. Die letzten Klebelaschen hatte ich noch verdoppelt, damit sie beim Andrücken nicht zu stark nach innen gebogen werden konnten.

Durch das Hinterkleben der Bullaugen mit Folie und Pergamentpapier ergaben sich leider keine ganz ebenen Klebeflächen für die Verbindungslaschen. Als Folge daraus sind die Stoßfugen nicht immer genau in einer Flucht, teilweise etwas nach innen gezogen. Auf den nächsten beiden Bildern ist dies durch leicht unterschiedliche Farbtöne der Bordwand zu erkennen. Dieser etwas störende Eindruck konnte durch die später aufgesetzten Plattengänge wieder verringert werden. An einer Stelle an der Steuerbordseite half zusätzlich ein beherzter Schnitt in den Deckel vom Spantenkasten, um mit etwas Kleber und einer Pinzette die Stoßstelle wieder etwas zu richten.

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