BREMEN (IV), Spantengerüst

Wie üblich, begann der Bau mit dem Spantengerüst. Bei meinen Modellen verdoppel ich gerne die Bodenplatte und Spanten, so auch hier. Nach dem Zusammensetzen der Bodenplatte begann ich am Heck mit Spant 11, anschließend wurde der Längsspant angesetzt und die weiteren Spanten und Stringer verarbeitet. Passte alles sehr gut.

Sehr viel später baute ich eine Beleuchtung mit SMD-LEDs in mein Modell ein. Für die Stromversorgung und Verteilung ist der innere Bereich zwischen den Spanten 12 und 32b ideal, von hier lassen sich Leitungen zu allen Decks verlegen. In einer Hälfte dieses Bereiches schnitt ich in die Bodenplatte eine großzügige Klappe zum Wechseln von Batterien hinein,  jetzt wäre der ideale Zeitpunkt gewesen.

Bodenplatte

Spanten Heck

Als nächstes waren die Spanten am Bug zu bauen. Da ich später das Backdeck entgegen der Anleitung auch verdoppeln wollte, wurden alle Spanten an der Oberkante etwas gekürzt. Auch hier begann ich mit Spant 12, anschließend setzte ich den Längsspant 2a-c, die weiteren Spanten und Stringer.  Am Spant 21 mussten die Einschnitte für die Ankertaschen verändert und die Stringer 40/41 (kein Einschnitt) angepasst werden.

Achtung: später musste ich Spant 16 – 20 an der Oberkante anpassen, damit bei mir die Bordwände optimal passten.

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Im Mittelabschnitt verstärkte ich ebenfalls alle Teile mit Kartonstücken zwischen den Klebelaschen. Die Längsspanten wurden immer parallel aufgeklebt und gleich mit den großen Spanten 28b und 32b verbunden. Beim Einsetzen der letzten Längsspanten 23b / 24b blieb ein Spalt von etwa 1 mm übrig. Der wurde einfach mit den Klebelaschen überdeckt nachdem die Länge mit der von den Stringern 36d /37d verglichen wurde. Die vordere Höhe von Teil 23b /24b musste noch an die Höhe am Spalt von Spant 13 angepasst werden. Zur besseren Stabilität des oben offenen Kastens hab ich zusätzlich drei Querstreben eingesetzt.

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Die kleinen Seitenspanten 25 – 35 wurden angeklebt, die Stringer 36 – 36d und 37 – 37d erst einzeln eingesteckt, anschließend mit den Klebelaschen verbunden, und das Spantengerüst war fertig.

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BREMEN (IV), C-Deck, B-Deck hinten

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Auf das C-Deck wurden die ersten Aufbauwände gesetzt. Die Fenster wurden verglast und mit dunkelgrauem Karton hinterlegt. Die Markierungen für die Niedergänge wurden mit weißer Farbe (Titanweiß) übergestrichen, damit sie bei den Ätzteil-Niedergängen nicht stören.

Fast zum Ende des Baues von diesem Modell hatte ich alle sichtbaren Knickmarkierungen abgeschabt, hätte ich hier schon anfangen sollen. Nach dem Knicken eines Bauteils lassen sich die schwarzen Markierungen an den Kanten mit scharfer Klinge relativ gut abschaben, bei Innenknicken mit der Skalpellspitze vorsichtig auskratzen, anschließend den Karton mit dem Fingernagel wieder gut glätten.

Die Umlenker Teil 47 hab ich etwas anders gebaut, die Grundfläche höher, nun in 4-facher Kartonstärke, so erscheinen sie auch auf Bildern vom Original. Die Rollen sind dafür etwas flacher, aus Scheiben mit 1,4 mm Durchmesser auch in 4-facher Kartonstärke. Meine Scheiben waren jedoch sehr anfällig und teilten sich sehr schnell, eventuell sollte man die Rollen doch besser aus schmalen Streifen runden.

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Das B-Deck wurde ebenfalls nach Anleitung verdoppelt. Die Aufbauwände sind mit Overheadfolie verglast. Die Hintergründe wurden nicht geschwärzt, der Bereich bleibt dunkel genug. Nur das hintere Ende vom Längsspant wurde verkleidet, so sollte ein schräger Durchblick möglich bleiben.

Die ersten Niedergänge und Relingsstücke aus dem Ätzsatz mussten nun eingesetzt werden. Noch ein Hinweis zu Teil 52, dem Lüfter neben dem Niedergang backbordseitig, der Motor musste gekürzt werden, damit die Gruppe in den Zwischenraum passt. Das Teil 52d hatte ich erst sehr viel später in Verlängerung zum Luftschacht auf das nächste Deck gesetzt.

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BREMEN (IV), Backdeck, A-Deck vorne

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Als Nächstes war nun das Backdeck zu bauen. Dies hatte ich entgegen der Anleitung auch verdoppelt. Ich versuche immer, die Bodenplatte sowie die ersten durchgehenden Decks alle in gleicher Bauweise zu bauen, um einen späteren Verzug des großen Modells zu vermeiden. Die vorderen Spanten waren entsprechend etwas verkürzt worden.

Achtung: später beim Anbringen der vorderen Bordwände musste ich von Spant 16 bis 20 die Höhe der Spanten an den Außenkanten verringern, bei Spant 18 um ca. 1mm, die übrigen Spanten 16 – 20 wurden angeglichen. Jetzt sollte man hier das Deck also noch nicht ganz fest verkleben.

Achtung: wenn man die vorderen länglichen Klüsen ausschneiden will, muss hier später korrigiert werden, bei mir war die Lage der Klüsen in der Bordwand ca. 1 mm nach hinten versetzt.

Die Aufbauwände setzte ich ohne Probleme dank der Stecklaschen auf das Deck auf. Die Fenster der inneren Wand wurden nicht verglast, nach dem Aufsetzen vom A-Deck Teil 62 war es fast nicht mehr zu erkennen. Von Deck 62 verdoppelte ich den größten Teil, ließ nur die vordere Nische und die Flächen für die Klebelaschen über den Aufbauwänden frei. Der Mast sollte hierdurch eine feste Verankerung erhalten.

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So war der vordere Bereich nun fertig zum Anbringen der Bordwände.

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BREMEN (IV), A-Deck hinten, Deckel Spantenkasten

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Das hintere A-Deck hatte von mir an der vorderen Kante eine zusätzliche Auflage bekommen, baugleich mit meinen Streben im Spantenkasten. So liegt das Deck glatt auf dem Spantengerüst. Bei den Stützen unter der Hinterkante vom A-Deck hatte ich eine Kopie mit Sekundenkleber getränkt, anschließend das Originalbauteil ohne Verdoppelung aufgeklebt. So wurden sie schön stabil. Unter das B-Deck setzte ich zwischen die Poller noch eine provisorische Stütze, der freihängende Überstand war mir vorher zu wackelig. Auf das A-Deck wurden die nächsten Aufbauwände gesetzt. Die Fenster im vorderen Bereich wurden nicht ausgeschnitten, sie sind später kaum sichtbar. Von der Querwand 57g hatte ich die seitlichen Flügel abgeschnitten, die Fenster erschienen nicht deckungsgleich mit den Fenstern in der Bordwand zu sein, entsprechende Teile wurden später an die Innenseite der Bordwand gesetzt.

Achtung, die beiden angesetzten Schächte an der rückseitigen Aufbauwand musste ich später verschieben, damit genügend Platz für die Niedergänge vom Hauptpromenadendeck 64 blieb.

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Der großen offene Kasten in der Mitte wurde als nächstes mit der großen Platte 59-59c geschlossen. Diese Platte wurde nicht verdoppelt, dies geschieht später schon durch das Hauptpromenadendeck.

Zum Abschluss dieses Bauabschnittes setzte ich die zwei Seiltrommeln (als Kombination aus Ätzteilen und Kartonteilen), die erste Reling und die nächsten Niedergänge auf das Modell. Im Ätzsatz fand ich zwar nicht die richtigen Teile für die Niedergänge 57. Aber auf der Platine 2 waren genügend passende Reserveteile.

Auf die unteren Streifen der Ätzteilreling setzte ich noch die entsprechenden Kartonstreifen aus dem Bogen. Die Lücken in der Reling für die Niedergänge waren leider etwas zu breit, konnte ich nicht ändern.

Bremen_IV-025 Bremen_IV-026

Nun war der gesamte Rumpf zum Anbringen der Bordwände fertig.

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