BREMEN (IV), Vordere Aufbauwand

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Nun ging es in die Höhe. An der großen vorderen Aufbauwand Teil 63 wurden die Fenster ausgeschnitten, dabei ließ ich die dicken Fensterkreuze stehen. Von Innen klebte ich mit Doppelklebeband die Fensterfolien aus dem Ätzsatz hinter die Fenster, die aufgedruckten kleinen Fensterkreuze kamen so gut zur Geltung. Achtung, die Folien mussten mussten in Stücke geschnitten werden, da sich durch die Bogenform Verschiebungen ergaben. Auf die Metallteile vom Ätzsatz hatte ich verzichtet. Auf der Vorderseite der Aufbauwand mussten die schrägen Markierungen für die Treppen mit weißer Farbe übergepönt werden, sie sind etwa 1 mm zu weit nach außen (Später mehr zum Vorbau 63a, b).

Die Höhe der Spanten im Bereich der gebogenen Aufbauwand erschienen mir etwas zu gering für das nächste Deck 64c. Außerdem mussten später die Klebelaschen an der runden vorderen Kante von 64c abgeschnitten werden, die hinterklebten Bullaugen in der Aufbauwand lassen nicht genügend Platz frei. Daher übertrug ich auf die Rückseite von der Aufbauwand 63 die Höhe von Deck 64c, als Anhalt nahm ich die Markierung am Bauteilende (Anschluss an die Promenadenwand). An der markierten Höhe setzte ich aus einer Kopie des nächsten Decks ein Auflager ein. So vorbereitet wurde die Wand festgeklebt.

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Der Vorbau 63a, b wurde erst zur Probe aus einer Kopie gebaut, da ich von Passproblemen gelesen hatte. Die erste Korrektur hatte ich schon beschrieben (Überstreichen der schrägen Markierung auf der Wand 63). Zusätzlich musste Teil 63b etwas schmaler geschnitten werden. So abgeändert passte dann auch das Originalteil.

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Beim Anpassen vom Vorbau war noch ein weißer Blitzer auf dem Deck zu erkennen, der mit etwas Farbe übergestrichen werden musste. Dabei wischte ich mit der Pinselspitze auch an die fertige Aufbauwand. Zum Glück konnte ich diesen Teil der Aufbauwand wieder ersetzen. Das Ersatz-Kartonteil hatte nun zwar einen minimal anderen weißen Farbton, aber bei dem großen Modell fällt der Unterschied nicht mehr auf.

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BREMEN (IV), Hauptpromenadendeck

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Bei dem Hauptpromenadendeck fing ich vorne mit Teil 64c an. Die Höhe der Spanten musste ich durch verdoppelte Kartonstücke noch etwas vergrößern, an die Innenseite der Aufbauwand 63 setzte ich an die beiden Enden noch kleine Klebelaschen. Damit ein gleichmäßiger Übergang von den erhöhten Spanten zum Deckel vom Spantenkasten erreicht werden konnte, setzte ich ein etwa 3cm langes zusätzliches Kartonstück als Ausgleich auf den Spantenkasten. Die Markierungen für die nächsten Aufbauwände mussten mit übertragen werden, kleine Löcher im Zusatzteil erleichterten die Ausrichtung. So vorbereitet konnte dann Teil 64c aufgesetzt werden.

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Im mittleren Teil vom Deck musste der Boden im Bereich von Wand 65f etwas nach hinten versetzt werden, ein Vergleich der Länge von Aufbauwand 65g bestätigte die Markierung auf dem Untergrund.

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Bevor das letzte Teilstück vom Deck aufgeklebt werden konnte, waren noch 24 Stützen zu bauen. Achtung! Ein Vergleich mit der Höhe der Aufbauwände und dem Abschnitt der Bordwand zeigte, dass die Stützen eine knappen mm zu kurz gezeichnet sind, war noch früh genug. An der Außenseite der Ätzteilreling habe ich dann bei den Stützen noch kleine Abschnitte der Kartonreling angesetzt, zeigt so besser die durchgehende außen liegende Reling, finde ich.

Achtung! Vor dem Aufkleben vom Deck war eine weitere Korrektur erforderlich, auf die ich bereits beim A-Deck hinten hingewiesen hatte. Die kleine Vorbauten an der Rückseite der Aufbauwand 58a mussten um ca. einen mm zur Mitte verschoben werden, damit die Öffnung im nächsten Deck für den Niedergang passt.

Innerhalb der Aufbauwand 58a hatte ich noch kleine Stützen zwischen den Fenstern eingesetzt, da mir die Wände an beiden Seiten nach außen gebogen waren.

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Das letzte Decksteil (Teil 64) hatte ich in dem Bereich hinter dem Spantendeckel (Teil 59) wieder verdoppelt, um auf ganzer Länge gleiche Kartonstärken zu erreichen. Dann konnte auch dieses Decksteil aufgesetzt werden, hier fehlten jetzt noch Reling und Niedergänge.

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BREMEN (IV), Hauptpromenadendeck (2. Teil)

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Hinter der runden vorderen Aufbauwand war die erste Inneneinrichtung zu bauen. Nach Anleitung war sie zwar noch nicht an der Reihe, aber in dem Augenblick ließen sich die Tische und Sessel viel besser plazieren, als wenn die nächsten Innenwände gestanden hätten.

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Dann waren 26 Sitzgarnituren fertig und an Bord gebracht. Anschließend musste unbedingt noch die Trennwand Teil 66 ausgeschnitten und angebracht werden um einen Gesamteindruck zu gewinnen. Die ersten seitlichen Stecklaschen mussten unterbrochen werden, hier verläuft ein Spant. Die hintersten Stecklaschen wurden ebenfalls etwas angepasst.

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Zum Schluss ein Blick durch die Fenster der Außenwand in den Wintergarten.

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BREMEN (IV), Hauptpromenadendeck (3. Teil)

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Während der Bauphase wurde im Forum über eine Beleuchtung der Inneneinrichtung diskutiert. Ich hatte auch schon daran gedacht, griff den Hinweis gerne auf und bestellte testweise ein paar unterschiedliche kleine LEDs in SMD-Ausführung und weitere Elektronik-Artikel. Doch dazu später mehr.

Die nächsten Aufbauwände kamen an Bord. Etliche Fenster wurden wieder mit Folien aus dem Ätzsatz verglast. Hier sollte man später quer durch das Schiff sehen können (klappte dann auch). Die weiteren Öffnungen wurden nicht ausgeschnitten, weil auf ganzer Länge noch die Promenadenaußenwand vorgesetzt werden sollte. Der schwierigste Teil war die Wand 65c (65g). Hinter dieses Teil kam eine Folie über zwei Etagen, das ganze wurde dann auf die Innenwand 75 geklebt. Ich hoffte dabei nur, dass später die obere Außenwand auch passt, so war es dann auch.

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Anschließend waren die restlichen Aufbauwände Teil 65 an Bord gekommen. Im Bereich der großen Halle der 1. Klasse hatte ich vor dem Einbau der Querwände 65i und 65j auch die Innenseiten 75b und 75c angebracht. Dadurch konnte ich die Knicke von 65 i und j an die Innenwände genau anpassen. Die Wand 65i stand minimal neben der Markierung auf dem Deck, wurde durch die Länge der Wände 75, 75a und Boden 81 bestätigt. Am Boden 81 befestigte ich zwei kleine Stifte auf den Flächen der Stützpfeiler, damit ich das Teil ohne Probleme zum Weiterbau noch wieder herausnehmen konnte.

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Zusätzlich zum Spant 65k hatte ich noch drei eigene Spanten eingebaut, vorne am Übergang zum Wintergarten und je ein Teil mittig zwischen 65j und 65k sowie zwischen 65k und Rückwand.

Neben ersten Tests zur Beleuchtung war eine weitere Fleißarbeit angesagt, etwa 150 Liegestühle für das Hauptpromenadendeck fertigen. Für alle Liegen hatte ich etwa eine Woche benötigt. Dann war alles vorbereitet zum Auflegen des nächsten Decks, das obere Promenadendeck.

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Vorher war allerdings noch eine intensive Beschäftigung mit der geplanten LED-Beleuchtung erforderlich.

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BREMEN (IV), Hauptpromenadendeck (4. Teil)

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Vor dem Auflegen des nächsten Decks, dem oberen Promenadendeck, waren nach Anleitung noch die Außenwände der Promenade anzubringen. Die Fenster sollten mit den Folien aus dem Ätzsatz hinterklebt werden, doch die Folien passten absolut nicht, wie aus dem Bild zu sehen ist. Als Ersatz dafür hatte ich dann normale Overheadfolie genommen.

Beim Anbringen des ersten Abschnittes der Promenadenwand Teil 70b bekam ich Bedenken mit der Gesamtlänge, sie musste mit der Außenkante vom nächsten Deck übereinstimmen, und nach Anleitung sollte die hintere Kante der Promenadenwand genau über der Kante vom Ausschnitt im nächst tieferen Deck liegen. Das konnte ich jedoch nicht genau genug ausmessen. Zusätzlich war ich mir nicht sicher, ob die hinteren Kanten genau übereinander zu passten. Also war vorher das obere Promenadendeck Teil 73 – b zu bauen. Hierfür war jedoch vorher noch der hintere Aufbau Teil 72 erforderlich.

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BREMEN (IV), Oberes Promenadendeck

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Nun konnte das obere Promenadendeck gebaut werden. Als erstes setzte ich die Teile 73 bis 73b zusammen und hinterklebte die große Flächen zwischen den Klebelaschen der darunter liegenden Aufbauwände wieder mit einzelnen Kartonstücken, die langen Abschnitte über der Promenade auch als Schutz gegen das Durchleuchten der LEDs von unten. Dann wurden die ersten LEDs mit Tesaband-Stücken fest unter das Deck geklebt. Zur Verdrahtung hatte ich wieder feinste Schaltlitze genommen. Über dem Spantenkasten war ein Loch für die Verbindungen zur Platine erforderlich, für diese Verbindungen hatte ich robustere Schaltlitze 0,25 mm² vorgesehen.

Created with GIMP

Das Deck passte dann gut auf die unteren Aufbauwände. Anschließend konnte die vorher bereits angesetzte Promenadenwand 70b mit dem Deck verbunden werden.

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Als nächstes waren die noch fehlenden fünf Abschnitte der Promenaden-Außenwand auszuschneiden und anzubringen. Wegen der Verglasung mit der Overheadfolie blieb am oberen Rand kaum Platz für Klebelaschen. Daher setzte ich hier kurze Drahtstücke zum Verbinden ein. Pro Tag hatte ich einen Abschnitt fertig bekommen.

Insgesamt waren die Seitenwände einen knappen mm länger als die Kante vom Deck, konnte aber gut angepasst werden. Das Ankleben unter dem Deck 73 und an die Klebelaschen von Deck 64 ging problemlos.

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Zum Schluss nun ein Bild mit beleuchteter Promenade. Wie bereits geschrieben, hätte ich hier noch mehr LEDs einsetzen sollen.

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BREMEN (IV), Halle der II. Klasse

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Die Halle der II. Klasse (Teile 79) war zu bauen. Die Außenwand wurde ausgeschnitten und wieder mit Ätzsatz-Folien verglast. Anschließend setzte ich sofort die Innenwände dagegen. Durch die dicken Fensterfolien passte die Lage der Fenster von den Innen- und Außenwänden nicht mehr überein, und ich musste an den gerundeten Ecken die Innenwand teilen.

Die Morgensonne lieferte ein schönes Schattenspiel mit den verglasten Fenstern. Auf dem Bild sind an den Innenwänden noch zwei Flächen weiß, diese wurden anschließend auch mit Teilen von 79i beklebt. Diese mussten jedoch noch angepasst werden, die Unterkante hatte die Schräge in die falsche Richtung. Die Bleistiftstriche zeigen die Korrektur.

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An den oberen vorderen Ecken der Wand 79 (bei den Pfeilen im späteren Bild) habe ich Innen- und Außenwand nicht verklebt und in der Fensterfolie einen Ausschnitt gelassen, hier kommen später Klebelaschen von Wand 79a dazwischen.

Der hintere kleine Raum wurde vorbereitet. Die Trennwand am Bodenteil vom großen Raum hatte ich abgeschnitten und sofort hinter die Trennwand vom kleinen Raum geklebt. Ein paar Tische und Stühle aufgesetzt und in die Außenwand geklebt.

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Bevor nun der Boden vom großen vorderen Teil eingesetzt werden konnte, waren wieder viele Tische und Stühle zu bauen. Nach vier Tagen waren dann 197 der 471 Stühle und die Tische fertig, und der Boden konnte bestückt werden. Vorher hatte ich die Grundplatte nach dem Anpassen zwischen den Außenwänden minimal schmaler geschnitten. Die fertig bestückte Platte klebte ich dann auf die unteren Klebelaschen der Außenwände.

 

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Zum Schluss war der letzte Teil der Innenwände auf die Rückseite von der schmalen Wand 79a geklebt worden. Das Bild zeigt die Wand mit aufgeklebter Innenseite. Die Laschen der Innenwand waren alle abgeschnitten, ebenso die untere Lasche von Teil 79a. Die Breite der Innenwand wurde auch angepasst. Die kleinen seitlichen Laschen sind in Schlitze zwischen Innen- und Außenwand der Seitenteile geklebt.

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Und so sieht das Teil nun an Deck aus, ist aber noch nicht festgeklebt.

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In dem Raum fehlen noch Stützpfeiler und Längsträger. Die Konstruktion aus schmalen Kartonstreifen erschien mir etwas schwierig, hatte daher eine Verstärkung aus kleine Vierkantleisten vorgesehen. Dann waren in den Stützen und Balken der kleinen Halle eingesetzt und so konnte die Baugruppe an Bord festgeklebt werden. Zusätzlich wurden zwei Treppenhäuser und der hintere kleine Raum angebracht. Nun konnte auch hier der Deckel drauf.

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Die beiden Räume sollten auch beleuchtet werden, daher hab ich das Deck über der kleinen Halle wieder verdoppelt, um ein Durchleuchten zu verhindern. Der große Raum erhielt 7 LEDs, in dem kleinen Raum wurden 3 LEDs eingesetzt. Die Verkabelung musste etwas unter dem hinteren Ende es oberen Promenadendecks durchgeführt werden, dann konnte geklebt werden. Die Reihenfolge der Bilder habe ich etwas geändert, um den Zusammenhang zu erhalten. Zwischenzeitlich waren hier schon die nächsten Aufbauwände aufgesetzt.

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Mit der Beleuchtung ist auch mit aufgesetztem Deckel noch einiges der Inneneinrichtung zu erkennen.

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BREMEN (IV), Oberes Promenadendeck (2. Teil)

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Nun sollte es vorne weitergehen. Vom Deck 73 fehlte noch der Bereich über dem Wintergarten, Teil 73c. Im Bereich der seitlichen Rundung der Aufbauwand passte das Teil bei mir nicht, lag eventuell auch an meiner Korrektur an der unteren Aufbauwand. Zusätzlich wollte ich gerne die Innenschanz als glatte Teile haben und nicht mit den vielen Einschnitten der anhängenden Klebelaschen.

Auf dem ersten leider unscharfen Bild sind die weißen zusätzlichen Flächen am Rand erkennbar. Mit dem Grafikprogramm Gimp passte ich das Deck in einer Kopie entsprechend an. Die Flächen für die Stützen der Brückennock (92b, c) wurden dabei auch seitlich verschoben. Da ich das Deck stumpf an die vordere Aufbauwand ankleben wollte, wurde das Teil noch verdoppelt. Zusätzlich brauchte ich die Verdoppelung als Durchleuchtschutz für die Beleuchtung auf der Unterseite.

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Die LEDs waren wieder angebracht und schon kam das Teil an Bord. Die Innenschanz wurde aus einer Kopie der oberen Kante der Aufbauwand gebaut.

Zum Schluss setzte ich kleine Schanzteile in die noch offenen Lücken am kleinen Vorbau, diese hatte ich im Bogen nicht gefunden.

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BREMEN (IV), Oberes Promenadendeck (3. Teil)

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Die nächsten Aufbauwände auf dem oberen Promenadendeck (Teil 74 und 74a) wurden aufgesetzt. Ein kleiner Höhenunterschied zwischen 74 und 74a wurde beidseitig durch 1 (vorne) – 3 (hinten) Lagen Karton auf den oberen Klebelaschen ausgeglichen. Die beiden frei fliegenden LEDs sind für die Brücke (noch eine Etage höher).

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Es ging wieder nur langsam voran, die nächste Aufbauwand 76a wurde gesetzt. Vorher wurde noch die Auflage für das nächste Deck Teil 76g1 an Baugruppe 74 angebracht (mit Löchern für die Verdrahtung). Die Wand 76a hatte ich im Bereich der hohen Fenstern an der Unterseite minimal schmaler geschnitten und auch die unteren Fensterkanten etwas höher angesetzt. Dadurch passte die gerundete Oberkante etwas besser zur Innenwand. Die vielen schmalen Kanten rund um die Fenster wurden nach dem Ausschneiden sofort tröpfchenweise mit Leim eingekleistert, damit sie etwas Stabilität bekommen. Über Nacht konnte alles durchhärten, dann erst wurde das Teil an Deck angebracht.

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Am nächsten Tag wurde die Steuerbordseite auch so weit vorbereitet und kam dann an Deck.

Die letzten Aufbauwände Teile 76 waren dann auch fertig und angebracht, ebenso die beiden Treppenhäuser Teil 77 und 77a. An der Querwand 76f hatte ich die Fenster und Türen nicht verglast, der Bereich verschwand später unter dem nächsten Deck.

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BREMEN (IV), Halle der I. Klasse

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Nun konnte ich mich nicht mehr weiter drücken, für die große Halle der I. Klasse musste die Inneneinrichtung gebaut werden. Die Sessel waren wieder gut zu bauen, bei den Sesseln mit den seitlichen „Ohren“ hatte ich die Rückenlehne vor dem Ausschneiden gerillt und gleich geknickt (siehe Bild), dann ging es wie beim Rest. Bei den meisten Sesseln hatte ich die Rückenlehne noch leicht nach hinten gebogen, das war bei den Ohrensesseln nicht möglich.

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Insgesamt fehlten nur 3 Sessel auf dem Baubogen, aber 27 vorhandene dunkle Sessel wollte ich hier nicht einsetzen und hatte daher andere noch kopiert und mir ausgedruckt. Für die gesamte Einrichtung dieser Halle hatte ich 10 Tage lang gut zu tun.

Nach dem Festkleben der Halle wurden die Stützpfeiler und Längsträger wie bei der Halle der II. Klasse mit den Vierkantprofilen gebaut, nur hatte ich die Unterseite der Längsträger aus Karton weggelassen, sieht doch keiner mehr.

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Nun wollte ich unbedingt noch die Wirkung der Beleuchtung testen und befestigte die nächsten 10 LEDs provisorisch unter eine Kopie vom Sonnendeck. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Der Schein auf dem Promenadendeck kam durch die unteren Fenster der Halle, die Beleuchtung der Promenade selbst war ausgeschaltet.

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