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Hervorgehoben

Hier auf dieser Seite möchte ich allen Kartonmodellbauern und Modellbaufreunden mein Hobby zeigen, den Bau von kleinen (und großen) Modellen aus der Schifffahrt aus dem Werkstoff Karton im Maßstab 1:250. Meine Modelle sollen Zug um Zug hier vorgestellt werden, ergänzt durch Bauberichte und vielen Fotos.

Viel Spaß beim Stöbern,   Klaus-Dieter

BREMEN FIGHTER Windenraum

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Das nächste große Ziel soll das Anbringen der Bordwände sein. Vorher muss allerdings das Backdeck aufgesetzt werden. Da dieses Deck dann große Teile vom Bereich der Winde verdeckt, muss vorher ebenfalls diese Winde und die Umgebung fertig gestellt werden.

Um die Winde ist ein Gitterrost vorhanden, ebenfalls in Höhe vom Zwischendeck hängt ein Laufsteg zur Bedienung der oberen Bremse an der Seitenwand. Zu diese Teilen wurde ein großer Lüfterschacht an die steuerbordseitige Wand angeklebt.

So vorbereitet kann nun die Winde selbst konstruiert und gebaut werden. Die Grundplatte ist schon einmal lose aufgelegt. Zum Schluss habe ich noch das Backdeck lose aufgelegt, um schon mal einen Eindruck zu erhalten.

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BREMEN (IV), Staubschutz

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Nach 11 Monaten Bauzeit hatte ich mir endlich einen Staubschutz für das Modell gegönnt, die Seitenteile aus 3 mm Hart-PVC (Hobbyglas) und Kanten aus 10 mm Alu-Winkel. Verklebt habe ich alle Teile mit Sekundenkleber. Auf dem Aluminium zog der Kleber langsam genug an, dass auch die langen Kanten problemlos geklebt werden konnten. Eine Grundplatte sollte noch folgen, damit die Unterlage nicht verkratzt wird.

Die Haube ist nicht sehr formstabil, aber als Staubschutz gut geeignet. Dafür ist sie auch einiges leichter als wenn ich 5 mm Hart-PVC verwendet hätte.

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BREMEN (IV), Anbau, Aufzüge, Oberlichter, Lüfterschächte

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Am Modell sind drei kleine Aufbauten hinzu gekommen (Teile 123, Anbau und 124, Aufzüge) und die Oberlichter der Baugruppen 125, 126. Die Oberlichter verschwinden als nächstes wieder hinter hohen Wänden, daher zwischendurch noch ein Foto.

Die Wände als Umrandung um die Oberlichter waren zusammengesetzt und mit innen liegenden Teilen d, e und f ergänzt. Diese sind an der Oberkante der Markierung an den Innenwänden ausgerichtet, sie haben dadurch etwas Luft an der Unterseite. Die beiden Aufsätze Teile g habe ich entsprechend dem Aufdruck an den Seitenflächen angeklebt, dadurch passen jedoch die Markierungen auf dem Dach der Teile e nicht.

Als nächstes waren an den Außenwänden die Teile c1, h – l angebracht, nur die Stützen k fehlen noch. Die wurden erst nach dem Aufsetzen der Baugruppe auf das Deck nachgesetzt. An den Teilen c1 hätte der kleinere Schenkel (an der Schmalseite der Umrandung) etwas länger sein dürfen, hinter dem zweiten Lüftungsgitter (Teil l) hatte ich einen kleiner Versatz.

Nun sollten noch diverse Lüfter und Motoren folgen.

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BREMEN (IV), Lüfterschächte

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Die Baugruppe um die Lüfterschächte für den Turbinenraum war nun weiter gebaut worden. Beide Teile waren mit Lüftern und Motoren ausgestattet worden. Eine kleine Anmerkung nur zum Motor auf der hinteren Plattform (an Teil 125/126 p, q): Nach Anleitung soll hier Motor z5-z6 angebaut werden. Hiervon sind im Bogen nur die vier Stück für die Lüfter mit den senkrechten Auslässen (v-x, y-z1), diese Teile sind auch zu klein. Jedoch ist ein zu großer Motor z2, z4 übrig. Diese Teile habe ich nach den Maßen von Teil 135e, f (auf dem gleichen Bogen) angepasst.

Die Plattformen erhielten noch eine Reling aus dem Ätzsatz und waren damit fertig zum Aufsetzen.

Nachdem die Schächte auf dem Deck angebracht waren, konnten die Stützen unter den Plattformen nachgesetzt und die Plattformen mit Leitern versehen werden. Zur Anbringung fand ich keine genauen Hinweise, so wie im Bild sollte es wohl passen.


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BREMEN FIGHTER, Aufbauwände Hauptdeck, Zwischendeck

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Bei den Aufbauwänden habe ich zum ersten Mal Klebelaschen verwendet und komme damit bisher gut zurecht. Die Wände rund um die große Winde gehen über zwei Etagen. Hier kommen später noch Laufstege an die Seitenwände.

Nach den ersten Wänden setzte ich sofort die seitlichen Zwischendecks. Sie brachten schon genügend Stabilität für die Einschnitte der beiden Niedergänge und die hohen Innenwände.

Zur Stabilisierung der Wände kamen schon die Stützen in den Innenraum. Die obere Querverbindung habe ich noch weggelassen, damit die Winde noch genau platziert werden kann. Zum Anderen müssen bald die seitlichen Laufstege angebracht werden, hierfür sind die Stützen auch erforderlich. Zwischen den Stützen kam das große Schott zum Werkstattraum an die Wand.

Nun konnten auch die Aufbauwände auf dem Zwischendeck aufgesetzt werden.

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BREMEN FIGHTER, Spantengerüst und Hauptdeck

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Nach dem Probebau konnte ich nun mit dem richtigen Bau anfangen. Das Spantengerüst wurde am Heck korrigiert und ein Spant für die Ankertasche verschoben.

Die Heckrolle wurde eingesetzt.

So vorbereitet konnte das Hauptdeck aufgesetzt werden. Den Bereich vor der Heckrolle schnitt ich möglichst schräg an, um den Spalt gering zu halten. Die Holzfläche wird später noch neu aufgesetzt, dabei soll die Fläche noch farblich etwas mit unterschiedlichen Tönen bearbeitet werden, auch die Fläche der Tow Pins und Karm Forks soll noch verdoppelt werden und eventuell mit anderen Farben dargestellt werden.

Auf Fotos und Videos im Internet sind große Teile vom Arbeitsdeck und die Heckrolle nicht mehr grün bzw. schwarz, sondern in rostbraun zu sehen, mein Modell zeigt jedoch den frischen Zustand nach einer Generalüberholung.

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Schlepper CENTAUR, JUPITER, Eigenbau, 1:250

Ab 1958 orderte der NDL eine neue Generation von Schleppern. Der Typschlepper war die CENTAUR, es folgten bis 1965 die Schlepper JUPITER, LÖWE, WIDDER und NORDSTERN.

Von mir gezeichnet und gebaut wurden im Juni/Juli 2012 die beiden Schlepper CENTAUR und JUPITER.

Daten zum Schlepper CENTAUR und JUPITER (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: CENTAUR 1958 (Jadewerft Wilhelmshaven)
JUPITER 1961 (NDL Werftbetrieb Bremerhaven)
Länge: 29,50 m
Breite: 8,00 m
Antrieb: 8-Zylinder Dieselmotor 1.200 Pse
Pfahlzug: 17 t
Verkauf: CENTAUR: April 1983 nach Büsum, später Leer, bis 2015 in Fahrt als EMS TUG.
JUPITER: Juni 1986 nach Chile.

Zum Schluss ein Bild meiner gesamten NDL-Schlepper-Flotte (wartet auf den Einsatz zur Assistenz beim Anlegen der BREMEN (V).

Schlepper BÄR, Eigenbau, 1:250

Der NDL hatte seit den Mitte-50er Jahren auch Schlepper mit Voith-Schneider-Propellern im Einsatz, ein Beispiel hierfür war der Schlepper BÄR, den ich Juli 2012 zeichnete und baute.

Das Schwesterschiff LUCHS war noch 2016 bei SBU Schleppbetrieb Unterweser als GREIF in Fahrt.

Daten zum Schlepper BÄR (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: 1955 (Jadewerft Wilhelmshaven)
Länge: 22,80 m
Breite: 6,20 m
Antrieb: 2 6-Zylinder Dieselmotoren je 420 Pse
Pfahlzug: 9 t
Juni 1977 verkauft nach Italien.

Schlepper ARION, STEINBOCK, Eigenbau, 1:250

Einen weiteren Schlepper des NDL hatte ich im Januar 2012 gezeichnet und gebaut, der Schlepper ARION. Grundlage waren auch hier und bei den weiteren NDL-Schleppern Zeichnungen und Bilder aus dem Buch von Reinhard Schnake „Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd“. Dieser Schlepper ARION gehörte mit seinen Schwesterschiffen SIRIUS, STEINBOCK, VULCAN und HERKULES zu einer Gruppe Schleppern, die Anfang 1951 vom NDL aus den USA gekauft wurde und in Brake umgebaut wurden. 1968 wurden diese Schlepper alle wieder verkauft.

Im Oktober 2012 kam noch das Modell vom Schlepper STEINBOCK zu meiner Flotte.

Daten zum Schlepper ARION und STEINBOCK (nach: Schnake, Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd):
Baujahr: 1944 (USA)
Umbau: 1951 (Brake)
Länge: 26,85 m
Breite: 7,36 m
Antrieb: 8-Zylinder Dieselmotor 700 Pse
Januar 1968 verkauft nach Jugoslawien.

Schlepper LÖWE, Eigenbau, 1:250

Den Schlepper LÖWE vom Norddeutschen Lloyd hatte ich August/September 2011 gezeichnet und gebaut. Grundlage waren Zeichnungen und Bilder aus dem Buch von Reinhard Schnake „Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd“. Er soll wie im Original als Assistenzschlepper zu meinem Modell der TS BREMEN (V) an der Columbuskaje in Bremerhaven dienen.

Ein paar Daten zum Schlepper (nach: Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag-Lloyd)
Baujahr: 1939
Länge: 33,00 m
Breite: 7,84 m
Leistung: 1.200 Psi
September 1961 verkauft nach Italien.